Ein PV-Komplettset 10 kWp im Test klingt nach einer einfachen Rechenaufgabe: Module, Wechselrichter, Speicher – fertig. In der Praxis entscheidet genau diese Kombination, ob deine Anlage in zwanzig Jahren Geld verdient oder nur Dachfläche belegt. Wir haben das Solfuerza-Set aus 15 AIKO STELLAR 670 W, Sungrow SH10T und Hochvoltspeicher SBH100 durchgerechnet.

Zur Methodik: Dies ist kein Labortest, wir vergeben keine Testnoten. Was du hier liest, ist ein Test- und Praxis-Check auf Basis der Herstellerdatenblätter von AIKO und Sungrow, der aktuellen Rechtslage und der Erfahrung aus der Anlagenplanung. Alle Zahlen stammen aus Datenblättern oder offiziellen Quellen; jeder Rechenweg ist offengelegt.

Schon der Preis macht das Set interessant: 6.699 € für 10,05 kWp samt 10 kWh Hochvoltspeicher sind rund 667 € je kWp inklusive Batterie.

Das Wichtigste in Kürze

  • 10,05 kWp aus 15 AIKO STELLAR 670 W Glas-Glas-Modulen mit ABC-Zellen, 24,8 % Wirkungsgrad, rund 40,5 m² Dachfläche.
  • Sungrow SH10T: dreiphasig, 10 kW, 2 MPP-Tracker, echter Ersatzstrom in unter 10 ms.
  • Sungrow SBH100: 10,0 kWh nutzbar, später auf bis zu 40 kWh je Turm erweiterbar.
  • Jahresertrag rund 9.500 kWh an einem durchschnittlichen deutschen Standort mit Süddach.
  • Jahresnutzen etwa 1.590 € bei 4.500 kWh Verbrauch, Amortisation inklusive Montage 6,5 bis 8 Jahre.
  • Wichtigste Einschränkung: Montage- und Befestigungsmaterial fehlen – der Setpreis ist nicht der Anlagenpreis.

Wer sollte dieses PV-Komplettset mit 10 kWp kaufen?

Das Set richtet sich an Eigentümer eines Einfamilienhauses mit dreiphasigem Netzanschluss, 4.000 bis 6.000 kWh Jahresverbrauch und einem Dach, das 15 großformatige Module am Stück aufnimmt – typischerweise Haushalte, die über Wärmepumpe oder E-Auto nachdenken und die Anlage auf den künftigen Verbrauch auslegen.

Weniger passend ist die Konfiguration für kleine oder verwinkelte Dächer: Die STELLAR-Module sind mit 2.382 × 1.134 mm sehr groß, zwischen Gauben und Dachfenstern bekommt man 15 davon oft nicht sauber unter. Ungeeignet ist das Set außerdem für einphasige Anschlüsse.

Aufbau und Technik: drei Komponenten, eine Regelung

Die Module: AIKO STELLAR 3N+72 mit 670 W

Die 15 Module vom Typ AIKO-A670-MDE72Dw arbeiten mit N-Typ-ABC-Zellen (All Back Contact): Alle Kontakte sitzen auf der Rückseite, die Vorderseite bleibt frei von Leiterbahnen. Das bringt 24,8 % Modulwirkungsgrad und deutlich gutmütigeres Verhalten bei Teilverschattung als bei TOPCon-Modulen mit Busbars.

AIKO gibt 15 Jahre Produkt- und 30 Jahre lineare Leistungsgarantie mit 88,85 % Restleistung im Jahr 30, bei maximal 1 % Degradation im ersten und 0,35 % in den Folgejahren. Für die Planung wichtig: Jedes Modul wiegt 32,2 kg, zusammen rund 483 kg auf etwa 40,5 m² – bei älteren Dachstühlen ist der Blick auf die Statik keine Formsache.

Der Wechselrichter: Sungrow SH10T

Der SH10T ist ein dreiphasiger Hybrid-Wechselrichter mit 10 kW, zwei MPP-Trackern und einem MPPT-Bereich von 150–950 V. Er nimmt bis zu 20 kWp Modulleistung auf – dieses Set nutzt also nur die Hälfte der zulässigen DC-Leistung. Wer später Ost-West-Flächen ergänzt, muss den Wechselrichter nicht tauschen.

Der maximale Wirkungsgrad liegt bei 98,0 %. Beim Ersatzstrom schaltet der SH10T in unter 10 Millisekunden um und liefert kurzzeitig 15 kVA – genug für Anlaufströme von Pumpen und Kompressoren. Voraussetzung ist ein eigener, elektrisch getrennter Notstromkreis im Zählerschrank. Das leistet kein Set, das macht der Elektriker.

Der Speicher: Sungrow SBH100

Der SBH100 besteht aus zwei stapelbaren Batteriemodulen à 5,0 kWh und stellt 10,0 kWh nutzbare Energie bereit, bei bis zu 100 % einstellbarer Entladetiefe. Verbaut sind prismatische LiFePO₄-Zellen, die Nennspannung liegt bei 140,8 V, der Dauerstrom bei 50 A. Zertifiziert unter anderem nach VDE 2510-50 und IEC 62619, Garantie 10 Jahre.

Der Turm misst 675 × 580 × 350 mm und wiegt 106 kg. Er steht auf dem Boden statt an der Wand, die Module kontaktieren sich beim Stapeln selbst – kein Kabel dazwischen. Erweitern lässt er sich auf acht Module, also 40 kWh; parallel sind vier Türme möglich.

Ein Detail, das gern übersehen wird: Entladen ist von −20 °C bis 50 °C erlaubt, Laden erst ab 0 °C. Steht der Speicher ungeheizt draußen, nimmt er an einem frostigen Februarvormittag keinen Solarstrom auf – genau dann, wenn die Anlage wieder liefert.

PV-Komplettset 10 kWp im Praxistest: Ertrag und Einsparung

Wir rechnen mit einem durchschnittlichen deutschen Standort, Süddach, 30 Grad Neigung, ohne nennenswerte Verschattung – dort liefert eine Anlage etwa 950 kWh je kWp und Jahr:

10,05 kWp × 950 kWh/kWp = 9.548 kWh, gerundet 9.500 kWh im Jahr. Die Spanne reicht von 850 kWh/kWp (Norden, ungünstige Ausrichtung) bis 1.050 kWh/kWp (Süddeutschland, optimale Südlage), also 8.500 bis 10.550 kWh.

Nun die Einsparung bei 4.500 kWh Jahresverbrauch. Ohne Speicher liegt der Autarkiegrad erfahrungsgemäß bei 30 %, mit 10 kWh Speicher bei rund 65 %:

  • Selbst genutzt: 4.500 kWh × 65 % = 2.925 kWh
  • Ersparnis daraus: 2.925 kWh × 37,0 ct/kWh (BDEW-Durchschnittspreis 2026) = 1.082 €
  • Eingespeist: 9.500 − 2.925 = 6.575 kWh
  • Vergütung: 6.575 kWh × 7,70 ct/kWh = 506 €
  • Jahresnutzen gesamt: rund 1.588 €

Dieselbe Anlage ohne Speicher käme auf 1.128 €. Der Speicher bringt also rund 460 € pro Jahr zusätzlich – bei 3.720 € Einzelpreis rechnet er sich langsamer als die PV-Anlage selbst. Mit Wärmepumpe und 8.000 kWh Verbrauch steigt der Jahresnutzen dagegen auf etwa 2.000 €.

Installation, Anmeldung und die rechtlichen Fallstricke

Installation und Inbetriebnahme gehören bei einem Hochvoltspeicher zwingend zur Elektrofachkraft. Der Betrieb ist an drei Pflichten geknüpft:

Marktstammdatenregister. Anlage und Speicher müssen binnen eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stehen – kostenlos, aber Voraussetzung für die Einspeisevergütung.

§ 14a EnWG. Der Speicher gilt als steuerbare Verbrauchseinrichtung, sobald sein Netzbezug 4,2 kW übersteigt. Der Netzbetreiber darf ihn bei Engpässen auf 4,2 kW drosseln – nie abschalten – und gewährt dafür dauerhaft reduzierte Netzentgelte (§ 14a EnWG).

Die 60-%-Regel. Seit dem 25.02.2025 dürfen neue Anlagen ab 2 kWp nur 60 % ihrer installierten Leistung einspeisen, solange kein intelligentes Messsystem mit geprüfter Steuereinrichtung läuft. Der reale Ertragsverlust liegt bei 1,1 bis 9 % – mit Speicher am unteren Rand. Ein Smart Meter ist im Set nicht enthalten; die Messkosten sind bis 15 kW auf 50 € im Jahr gedeckelt.

Steuerlich gilt für Betreiber der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG: Module, Wechselrichter und Speicher werden bis 30 kWp mit 0 % Umsatzsteuer geliefert. Die 6.699 € sind für Privatbetreiber also der Endpreis – Hintergründe auf unserer Seite zum Nullsteuersatz für Photovoltaik.

Kompatibilität und App

Überwacht wird die Anlage über die iSolarCloud-App und das Sungrow-Webportal (WLAN, LAN oder RS485). Die App zeigt Erzeugung, Verbrauch, Ladezustand und Netzbezug in Echtzeit und erlaubt Ladefenster sowie Reserveladestände für den Notstromfall.

Eine harte Grenze gibt es bei der Speicherwahl: Der SBH100 kommuniziert per CAN ausschließlich mit Sungrow-Hybridwechselrichtern der SH-T-Serie, ein Wechsel zwischen SBR- und SBH-Serie ist ausgeschlossen. Die Entscheidung für Hochvolt und für Sungrow fällt mit dem Kauf des Wechselrichters und lässt sich nur durch dessen Austausch revidieren.

Vergleich mit drei Alternativen aus unserem Sortiment

Drei Sets aus dem eigenen Programm, die dieselbe Zielgruppe adressieren:

Set PV-Leistung Speicher Wechselrichter Preis €/kWp
10 kWp mit SBH100 (Testobjekt) 10,05 kWp (15× 670 W) 10,0 kWh Hochvolt (SBH) Sungrow SH10T, 10 kW 6.699 € 667 €
10 kWp mit SBR096 10,05 kWp (15× 670 W) 9,6 kWh Hochvolt (SBR) Sungrow SH10T, 10 kW 6.543 € 651 €
12,24 kWp mit Deye LV 12,24 kWp (24× 510 W) 16 kWh Niedervolt (48 V) Deye SUN-12K, 12 kW 5.399 € 441 €
16 kWp mit SBH150 16,08 kWp (24× 670 W) 15,0 kWh Hochvolt (SBH) Sungrow SH15T, 15 kW 10.499 € 653 €

PV-Komplettset 16 kWp mit AIKO STELLAR 670 W Solarmodulen, Sungrow SH15T Hybrid-Wechselrichter und SBH150 Hochvoltspeicher als Alternative zum 10-kWp-Set

Was heißt das praktisch? Das Set mit dem SBR096 ist 156 € günstiger, bietet 0,4 kWh weniger und stammt aus der älteren SBR-Generation mit geringerem Dauerstrom. Wer heute neu baut, nimmt die SBH-Serie.

Das Deye-Set ist mit 441 €/kWp konkurrenzlos günstig und bringt 16 statt 10 kWh mit. Der Haken liegt in der Niedervolt-Technik: 48 V bedeuten höhere Ströme, dickere Kabel und geringere Lade- und Entladeleistung. Für preisbewusste Käufer mit hohem Nachtverbrauch bleibt es trotzdem eine Option – mehr dazu im Planungsratgeber zu SH-T mit SBH oder SBR.

Das 16-kWp-Set kostet 3.800 € mehr, liefert aber 60 % mehr Ertrag und 50 % mehr Speicher. Stehen Wärmepumpe und Wallbox schon fest, ist es die wirtschaftlichere Wahl – wenn das Dach 24 Module hergibt.

Preis-Leistung und Amortisation

Setpreis gegen Einzelpreise gerechnet: Der Sungrow SH10T kostet einzeln 1.188 €, der Sungrow SBH100 3.720 €, zusammen 4.908 €. Bleiben 1.791 € für 15 Module – 119,40 € je Modul oder 0,178 € je Wattpeak. Ein sehr guter Kurs für ABC-Doppelglasmodule.

Bei der Amortisation muss man ehrlich sein: Zum Setpreis kommen Unterkonstruktion, Verkabelung, Überspannungsschutz und Elektroarbeit – realistisch weitere 3.500 bis 6.000 €.

  • Gesamtinvestition: 10.200 bis 12.700 €
  • Jahresnutzen: rund 1.588 €
  • Amortisation: etwa 6,5 bis 8 Jahre

Bei 20 Jahren garantierter Vergütung und 30 Jahren Leistungsgarantie bleibt danach reichlich Laufzeit. Wer nur den Setpreis rechnet, kommt auf 4,2 Jahre – diese Zahl beschreibt aber keine fertige Anlage.

👉 PV-Komplettset 10 kWp mit Sungrow SH10T und SBH100 jetzt ansehen – oder das gesamte Programm in unserer Kollektion PV-Komplettsets vergleichen.

Technische Daten im Überblick

PV-Leistung 10,05 kWp (15 × 670 W)
Modultyp AIKO STELLAR 3N+72, AIKO-A670-MDE72Dw
Zelltechnologie N-Typ ABC, 144 Halbzellen, Glas-Glas 2,0 + 2,0 mm
Modulwirkungsgrad 24,8 %, Temperaturkoeffizient −0,26 %/°C
Modulmaße / Gewicht 2.382 × 1.134 × 30 mm / 32,2 kg
Modulgarantie 15 Jahre Produkt / 30 Jahre Leistung (88,85 % im Jahr 30)
Wechselrichter Sungrow SH10T, 10 kW, dreiphasig 230/400 V
Max. PV-Eingangsleistung 20 kWp, 2 MPP-Tracker (150–950 V), max. 1.000 V DC
Max. Wirkungsgrad 98,0 % (EU-Wirkungsgrad ca. 97,5 %)
Ersatzstrom Umschaltung < 10 ms, kurzzeitig bis 15 kVA
Wechselrichter Maße / Gewicht 620 × 480 × 195 mm / 32 kg, IP65
Batteriespeicher Sungrow SBH100, 10,0 kWh nutzbar (2 × 5,0 kWh)
Zellchemie LiFePO₄, prismatisch, bis 100 % DoD
Batteriespannung / Strom 140,8 V nominal (118,8–160,6 V), max. 50 A
Erweiterbarkeit 2–8 Module je Turm (bis 40 kWh), bis 4 Türme
Speicher Maße / Gewicht 675 × 580 × 350 mm / 106 kg, IP55
Betriebstemperatur Speicher Laden 0–50 °C, Entladen −20–50 °C
Garantie Wechselrichter / Speicher 10 Jahre / 10 Jahre
Preis 6.699 € (0 % MwSt. nach § 12 Abs. 3 UStG)

Pro und Contra

Dafür spricht:

  • 667 €/kWp inklusive 10-kWh-Hochvoltspeicher.
  • ABC-Module mit 24,8 % Wirkungsgrad, gutem Verschattungsverhalten, 30 Jahre Leistungsgarantie.
  • Große DC-Reserve: Der SH10T verträgt 20 kWp – erweiterbar ohne Wechselrichtertausch.
  • Echter Ersatzstrom, Umschaltung unter 10 ms, 15 kVA Spitze.
  • Speicher auf 40 kWh je Turm ausbaubar, ohne Grundgerät zu ersetzen.
  • Komponenten abgestimmt, native CAN-Kommunikation.

Dagegen spricht:

  • Montage- und Befestigungsmaterial fehlen – die echten Anlagenkosten liegen 50 bis 90 % über dem Setpreis.
  • Der Speicher lädt erst ab 0 °C; bei Außenaufstellung fällt im Winter der Vormittagsertrag aus.
  • Die Hochvolt-Entscheidung ist irreversibel: kein Wechsel zwischen SBR und SBH, keine Fremdbatterie.
  • 483 kg Modulgewicht auf 40,5 m² – auf kleinen oder verwinkelten Dächern schwer unterzubringen.
  • Auf die STELLAR-Module gibt AIKO nur 15 Jahre Produktgarantie; die Neostar-Serie bekommt 25.
  • Der Speicher bringt rechnerisch nur rund 460 € Mehrertrag pro Jahr – ohne Wärmepumpe oder E-Auto eher Komfort als Rendite.
  • Mit 10,05 kWp liegt die Anlage minimal über der 10-kWp-Vergütungsgrenze (6,66 statt 7,70 ct/kWh für den Anteil darüber).
  • Kein Smart Meter im Lieferumfang – bis zum Einbau des iMSys greift die 60-%-Kappung.

Fazit

Für ein Einfamilienhaus mit dreiphasigem Anschluss, 4.000 bis 6.000 kWh Jahresverbrauch und rund 40 m² zusammenhängender Dachfläche ist dieses Set eine der sauber kalkulierten Lösungen am Markt. ABC-Module, doppelte DC-Reserve und ein vervierfachbarer Speicher machen die Anlage zukunftsfähig, ohne dass man heute Reserven bezahlt, die man nie braucht.

Klare Kaufempfehlung gilt für Haushalte, bei denen Wärmepumpe oder Wallbox absehbar sind – dort trägt sich der Speicher in fünf bis sechs Jahren. Wer zu zweit wohnt, mit Gas heizt und unter 3.500 kWh verbraucht, wählt besser einen kleineren Speicher.

Vor der Bestellung zu klären: Dachstatik für 483 kg Modulgewicht und ein frostfreier Stellplatz für den Speicherturm.

Häufige Fragen zum PV-Komplettset mit 10 kWp

Was kostet ein PV-Komplettset mit 10 kWp und Speicher?

Das getestete Set aus 15 AIKO STELLAR 670 W, Sungrow SH10T und SBH100 kostet 6.699 €, rund 667 € je kWp inklusive 10 kWh Speicher; für Betreiber gilt der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG. Hinzu kommen Montage und Elektroinstallation mit 3.500 bis 6.000 €.

Wie viel Strom erzeugt eine 10-kWp-Anlage im Jahr?

An einem durchschnittlichen deutschen Standort mit Süddach und 30 Grad Neigung liefert eine Anlage rund 950 kWh je kWp, bei 10,05 kWp also etwa 9.500 kWh pro Jahr – zwischen 8.500 kWh im Norden und 10.550 kWh in Süddeutschland.

Reicht ein 10-kWh-Speicher für ein Einfamilienhaus?

Bei 4.000 bis 5.000 kWh Jahresverbrauch deckt ein 10-kWh-Speicher den Bedarf zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang ab und hebt den Autarkiegrad von rund 30 auf etwa 65 Prozent. Mit Wärmepumpe oder Wallbox sind 15 kWh sinnvoller.

Ist die Montage im PV-Komplettset enthalten?

Nein. Das Set enthält Module, Wechselrichter und Speicher. Montagesystem, DC- und AC-Kabel, Überspannungsschutz sowie die Arbeit der Elektrofachkraft sind nicht Teil des Lieferumfangs.

Brauche ich für das Set einen dreiphasigen Netzanschluss?

Ja. Der Sungrow SH10T ist ein dreiphasiger Wechselrichter. Einphasig dürfen in Deutschland nur 4,6 kVA unsymmetrisch eingespeist werden – eine 10-kW-Anlage gehört zwingend auf drei Phasen.

Muss ich die Anlage anmelden?

Ja, mehrfach. Anlage und Speicher sind innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister einzutragen. Zusätzlich meldet die Elektrofachkraft die Anlage beim Netzbetreiber an, und der Speicher ist nach § 14a EnWG anzuzeigen.

Kann ich den Speicher später erweitern?

Ja. Der SBH100 ist die kleinste Ausbaustufe der SBH-Serie. Im selben Turm lassen sich acht Module à 5,0 kWh stapeln, also bis zu 40 kWh; parallel sind vier Türme möglich.

Technische Angaben nach den Datenblättern von AIKO und Sungrow, Stand August 2026; Ertrags- und Einsparwerte sind Modellrechnungen. Weitere Testberichte: Huawei SUN2000-10K-MAP0 und AIKO Neostar 3S+ 485 W. Einzelkomponenten in den Kollektionen PV-Batteriespeicher und PV-Wechselrichter.

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