Der Anker SOLIX Solarbank 3 Pro Test ist eine der meistgesuchten Fragen rund um Balkonkraftwerke – und zwar aus einem guten Grund: Die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist kein simpler Akku, sondern ein Komplettgerät aus Speicher, Wechselrichter, vier Solarreglern und Notstromsteckdose. Sie verspricht, aus vier bis acht Modulen und einer Schuko-Steckdose eine Anlage zu machen, die abends noch liefert. Ob das aufgeht, hängt weniger vom Datenblatt ab als von deinem Verbrauch und den Regeln, die 2026 gelten. Der Speicher hat handfeste Stärken – und drei Schwächen, die du vor dem Kauf kennen solltest.
Zur Methodik: Dies ist ein Test- und Praxis-Check auf Basis von Herstellerdaten, Datenblatt und Praxiserfahrung – kein Labortest. Wir betreiben kein Prüflabor und vergeben keine Testnoten. Alle Zahlen stammen aus dem Datenblatt, von der offiziellen Anker-SOLIX-Produktseite, aus veröffentlichten Messwerten unabhängiger Tester oder aus öffentlichen Quellen wie BDEW-Strompreisen und dem EEG. Wo wir rechnen, legen wir den Rechenweg offen.
Das Wichtigste in Kürze
- 2.688 Wh Speicher, mit bis zu fünf BP2700-Akkus stapelbar auf 16.128 Wh – ohne zusätzliche Kabel.
- Vier unabhängige MPPT-Regler mit zusammen 3.600 W nehmen bis zu acht Module auf, auch in verschiedene Himmelsrichtungen.
- 1.200 W Notstromsteckdose direkt am Gehäuse – versorgt aber nur, was dort ansteckt, nicht das Hausnetz.
- Nutzbar sind rund 2,39 kWh statt der nominellen 2,69 kWh, das ergaben unabhängige Messungen – ein Abschlag von gut 11 Prozent.
- Schwachpunkt Standby: gemessene rund 9,5 W Bereitschaftsverbrauch summieren sich über ein Jahr auf bis zu 83 kWh.
- IP65, –20 bis +55 °C, 10 Jahre Garantie, bis zu 6.000 Zyklen – das Gerät darf ganzjährig draußen stehen.
Für wen sich die Solarbank 3 Pro lohnt – und für wen nicht
Die Solarbank 3 Pro ist für Haushalte gebaut, die mehr als ein klassisches Balkonkraftwerk wollen, aber weniger als eine Dachanlage mit Elektroplanung. Sie passt gut, wenn du:
- mehr als zwei Module hast oder planst und deshalb mehrere Ausrichtungen abdecken musst,
- klein einsteigen und später erweitern willst,
- einen dynamischen Stromtarif nutzt und günstige Nachtstunden einspeichern möchtest,
- eine Notstromreserve für Kühlschrank, Router und Licht willst.
Sie passt schlecht bei nur zwei kleinen Modulen am Geländer – dann kaufst du Leistung, die nie ankommt. Ebenso wenig, wenn du eine bestehende Dachanlage nachrüsten willst, ohne an der Solarseite etwas zu ändern: Dafür ist ein AC-gekoppelter Speicher wie die Marstek Venus E Gen 3.0 die sauberere Lösung, weil sie hinter dem vorhandenen Wechselrichter am Hausnetz hängt.
Aufbau und Technik: vier MPPT sind der eigentliche Unterschied
In der Solarbank 3 Pro stecken ein LiFePO₄-Akku mit 2.688 Wh (105 Ah bei 25,6 V), ein bidirektionaler Wechselrichter und vier getrennte Solarregler. MPPT steht für „Maximum Power Point Tracking“ – der Regler sucht laufend den Punkt, an dem eine Modulgruppe gerade die meiste Leistung abgibt. Die meisten Balkonspeicher haben einen oder zwei davon, hier sind es vier, jeder mit bis zu 32 A Eingangsstrom und 40 A zulässigem Kurzschlussstrom bei maximal 60 V. Praktisch heißt das: zwei Module nach Osten, zwei nach Westen, zwei flach aufs Garagendach – keine Gruppe bremst die andere aus. Über Y-Kabel lassen sich pro Eingang zwei Module parallel hängen, macht acht Module und bis zu 3.600 W Solarleistung.

Ein Detail, das in den Datenblättern untergeht: Ohne Erweiterungsakku lädt das Gerät solar mit maximal 1.800 W. Erst ab dem ersten BP2700 verdoppelt sich die Ladeleistung auf 3.600 W. Wer sechs oder acht Module plant, sollte ihn gleich einplanen – sonst liegen bei starker Sonne mehrere hundert Watt brach.
Die Ausbaustufen: 2,69 – 5,38 – 8,06 – 10,75 – 13,44 – 16,13 kWh, gestapelt ohne Zwischenkabel.
Anker SOLIX Solarbank 3 Pro im Test: Leistung im Alltag und Einsparrechnung
Rechnen wir eine typische Konfiguration mit offenem Rechenweg durch. Vier AIKO Neostar 3S+ Module mit 485 W ergeben 1.940 Wp – bewusst knapp unter der 2-kWp-Grenze, dazu unten mehr.
- Jahresertrag: 1.940 Wp × 900 kWh/kWp (gut ausgerichtete Fläche in Deutschland) = 1.746 kWh, gerundet 1.750 kWh.
- Ohne Speicher: Bei einem typischen Direktverbrauchsanteil von 30 % nutzt du 525 kWh selbst. Bei 37,0 ct/kWh (BDEW-Mittel 2026) sind das 194 € im Jahr. Der Rest fließt unvergütet ins Netz – Steckersolargeräte bekommen keine Einspeisevergütung.
- Mit Speicher: Unabhängige Messungen nennen 2,39 kWh nutzbaren Akkuinhalt. Nach Umwandlungsverlusten kommen davon rund 2,0 kWh je Zyklus im Hausnetz an.
- Zyklen: Realistisch sind etwa 250 nutzbare Vollzyklen im Jahr – von November bis Februar fehlt schlicht der Überschuss. Macht 250 × 2,0 = 500 kWh.
- Abzug Standby: 9,5 W Bereitschaftsverbrauch × 8.760 h = 83 kWh. Weil das Gerät nachts in den Schlafmodus geht, rechnen wir konservativ mit 80 kWh Abzug.
- Netto: 500 − 80 = 420 kWh × 0,37 € = 155 € im Jahr zusätzlich.
Zusammen sind das rund 349 € Ersparnis pro Jahr, die Eigenverbrauchsquote steigt von 30 auf etwa 54 %. Die Rechnung steht und fällt mit deinem Abendverbrauch: Wer tagsüber im Homeoffice den Strom sofort verbraucht, holt weniger aus dem Speicher – wer abends kocht, wäscht und heizt, mehr. Mehr dazu im Ratgeber zur Nulleinspeisung beim Balkonkraftwerk.
Installation und Anmeldung: die 2-kWp-Grenze ist der Knackpunkt
Die Solarbank selbst ist in einer halben Stunde aufgestellt: Wandhalterung schrauben oder das Gerät hinstellen, Module per MC4 anstecken, mitgeliefertes Schuko-Kabel in die Steckdose, App verbinden. Eine Elektrofachkraft brauchst du dafür nicht. Rechtlich wird es interessanter, sobald du viele Module anschließt. Ein Steckersolargerät ist nach EEG-Definition auf 2 kW Modulleistung und 800 VA Einspeiseleistung begrenzt. In diesem Rahmen meldest du die Anlage nur im Marktstammdatenregister an – innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme, in wenigen Minuten, ohne Netzbetreiberformular.
Gehst du darüber – und mit acht Modulen à 485 W wärst du bei 3,88 kWp –, ist es kein Steckersolargerät mehr. Seit der VDE-AR-N 4105:2026-03, in Kraft seit 1. März 2026, gibt es dafür die Kategorie Kleinsterzeugungsanlage: keine Begrenzung der Modulleistung, aber weiterhin maximal 800 VA am Einspeisepunkt, und eine Anmeldung beim Netzbetreiber über das neue Formular F.1.2, die der Betreiber selbst ausfüllen darf. Zwei Einschränkungen: Für Netzbetreiber läuft eine Übergangsfrist bis März 2027, nicht alle akzeptieren das Verfahren schon – und der VDE FNN warnt ausdrücklich davor, dass bei hohen Modulleistungen Spannungen und Ströme entstehen, die kein Laienthema mehr sind. Die Hintergründe hat pv magazine aufgearbeitet.
Unser Rat: Bleib bei vier Modulen unter 2 kWp, wenn du den einfachen Weg willst. Alles darüber ist möglich, aber ein Projekt und kein Nachmittag. Details zur Anmeldung im Ratgeber Balkonkraftwerk 800 Watt: Regeln, Anmeldung und MaStR.
Kompatibilität und App: stark bei der Steuerung, schwach bei der Offenheit
Das Energiemanagement „Anker Intelligence“ wertet deinen bisherigen Verbrauch, den Standort und die Wetterprognose aus und plant daraus Laden und Entladen. Bei einem dynamischen Tarif zieht es auch die Börsenstrompreise heran und lädt nachts aus dem Netz mit bis zu 1.200 W.
Den größten Sprung macht das System aber erst mit einem Smart Meter. Ohne Messgerät im Zählerschrank speist die Solarbank nach einem festen Wert ein und rät. Mit Zähler sieht sie den Hausverbrauch in Echtzeit und führt die Ausgangsleistung binnen Sekunden nach. Kompatibel sind unter anderem der Anker SOLIX Smart Meter sowie Shelly 3EM und Shelly Pro 3EM. Der Zähler ist nicht im Lieferumfang und gehört in die Hände einer Elektrofachkraft.
Der Kritikpunkt: Eine offizielle lokale Schnittstelle gibt es für die Solarbank 3 Pro bislang nicht. Wer sein Smart Home per Home Assistant steuert, ist auf Community-Lösungen angewiesen. Die größere Solarbank 4 E5000 Pro hat dafür eine offizielle Modbus-TCP-Anbindung.
Vergleich mit drei Alternativen aus unserem Sortiment
| Modell | Solarbank 3 E2700 Pro | Solarbank 4 E5000 Pro | Marstek Venus E Gen 3.0 | Conow Lyra 2500 Pro |
|---|---|---|---|---|
| Kapazität | 2,69 kWh | 5,02 kWh | 5,12 kWh | 2,56 kWh |
| Erweiterbar auf | 16,13 kWh | 30,14 kWh | 15,36 kWh (3 Geräte) | – |
| Solareingang | 3.600 W / 4 MPPT | 5.000 W / 4 MPPT | keiner (AC-Speicher) | 2.400 W / 4 MPPT |
| Einspeisung | 800 W | 600–2.500 W umschaltbar | 800 W ab Werk, bis 2.500 W | 800 W (WR 1.500 W) |
| Notstrom | 1.200 W | 2.500 W | 2.500 VA / 3.500 VA kurzzeitig | vorhanden, Schuko |
| Schutzart | IP65 | IP66 | IP65, Metall | IP65 |
| Lokale Steuerung | nein | Modbus TCP | WLAN / RS-485 | App |
| Gewicht | 29,2 kg | 50 kg | ca. 60 kg | kompakt |
| Preis | 899,99 € | 1.499,00 € | 939,99 € | 699,99 € |
Die Einordnung: Der Conow Lyra 2500 Pro ist die günstige Variante mit fast gleicher Kapazität und ebenfalls vier MPPT – ihm fehlt die Erweiterbarkeit. Die Marstek Venus E Gen 3.0 ist der Nachrüstspeicher für eine laufende Anlage, lüfterlos und mit stärkerem Notstromausgang, aber ohne Modulanschlüsse. Die Solarbank 4 E5000 Pro ist die Nummer größer, wenn Wärmepumpe oder E-Auto im Spiel sind. Mehr Modelle im Balkonkraftwerk-Speicher-Vergleich 2026; das komplette Angebot steht in den Kollektionen Stromspeicher und Balkonkraftwerke.
Preis-Leistung und Amortisation
Bei uns kostet die Solarbank 3 E2700 Pro 899,99 € nach § 12 Abs. 3 UStG mit 0 % Umsatzsteuer. Im offenen Preisvergleich tauchen 2026 Angebote ab rund 820 € auf – wer nur auf den Endpreis schaut, findet also günstigere Einzelangebote. Dafür bekommst du hier Beratung, deutsches Lager sowie passende Module und Erweiterungen aus einer Hand.
Die Amortisation auf Basis unserer Rechnung oben:
- Speicher allein: 899,99 € ÷ 155 € = rund 5,8 Jahre
- Speicher + vier Module (475,60 €): 1.375,59 € ÷ 349 € = rund 3,9 Jahre
- Zusätzlich mit Smart Meter (79,99 €): 1.455,58 € ÷ 349 € = rund 4,2 Jahre
Bei 10 Jahren Garantie und bis zu 6.000 Zyklen bleibt danach reichlich Laufzeit übrig. Steigt der Strompreis, verkürzt sich die Frist – fällt er, verlängert sie sich.
Technische Daten im Überblick
| Modell | Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro (A17C5) |
| Batterietechnologie | LiFePO₄ (LFP) |
| Nennkapazität | 2.688 Wh / 105 Ah bei 25,6 V |
| Max. Gesamtkapazität | 16.128 Wh mit 5× BP2700 |
| Zyklen | bis zu 6.000 (danach 70 % Restkapazität) |
| Solareingang | 3.600 W über 4 MPPT |
| Ladeleistung ohne Zusatzakku | 1.800 W |
| MPPT-Spannungsbereich | 16–60 V DC |
| Max. Eingangsstrom / Isc | 32 A / 40 A je Eingang |
| Einspeisung ins Hausnetz | 800 W (3,5 A AC) |
| Laden aus dem Netz | bis 1.200 W |
| Notstromsteckdose | 1.200 W |
| Bypass bei anliegendem Netz | 2.000 W |
| Schutzart | IP65 |
| Betriebstemperatur | –20 °C bis +55 °C |
| Konnektivität | WLAN 2,4 GHz, Bluetooth, Anker-App |
| Abmessungen | 460 × 254 × 279 mm |
| Gewicht | 29,2 kg |
| Herstellergarantie | 10 Jahre |
Alle Werte stammen aus dem Datenblatt und der offiziellen Anker-SOLIX-Produktseite.
Pro und Contra
Dafür spricht
- Vier unabhängige MPPT-Regler – in dieser Preisklasse selten, der größte Vorteil bei Verschattung und gemischter Ausrichtung.
- Erweiterbar bis 16,13 kWh ohne neue Verkabelung; die Investition lässt sich strecken.
- Notstromsteckdose mit 1.200 W ab Werk, kein Zusatzgerät nötig.
- IP65 und Heizfunktion – läuft laut Praxisberichten auch bei Frost stabil im Freien.
- 10 Jahre Garantie und bis zu 6.000 Zyklen.
- Aufbau ohne Elektrofachkraft, sofern du unter 2 kWp Modulleistung bleibst.
Dagegen spricht
- Nutzbare Kapazität liegt rund 11 % unter dem Nennwert – unabhängige Messungen kommen auf etwa 2,39 statt 2,69 kWh.
- Standby-Verbrauch von rund 9,5 W ist im Vergleich hoch und frisst über das Jahr einen spürbaren Teil des Gewinns.
- Hörbar unter Last: Tester berichten von Lüftergeräusch, Wechselrichter-Summen und Relais-Klicken – nichts für direkt unter dem Schlafzimmerfenster.
- Keine offizielle lokale API oder Home-Assistant-Integration; die Solarbank 4 kann das über Modbus TCP.
- Der Wirkungsgrad sinkt bei kleinen Leistungen deutlich; unter 150 W Dauerlast wurden rund 72 % gemessen.
- Smart Meter kostet extra und braucht für den Einbau eine Elektrofachkraft.
- Mitgelieferte MC4-Kabel sind kurz – Verlängerungen fast immer nötig.
Fazit: für wen wir die Solarbank 3 Pro empfehlen
Die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist unsere Empfehlung für Haushalte mit vier bis sechs Modulen, die klein anfangen und mitwachsen wollen – typischerweise Reihenhaus, Garagendach oder große Terrasse, Jahresverbrauch zwischen 2.500 und 4.500 kWh, Schwerpunkt beim Abendverbrauch. In dieser Konstellation sind vier MPPT-Regler kein Datenblatt-Schmuck, sondern bares Geld, und die Amortisation von rund vier Jahren fürs Gesamtsystem ist realistisch erreichbar.
Nicht empfehlen würden wir sie für zwei Module am Balkongeländer – dort ist der Speicher zu groß. Ebenso wenig für Haushalte mit Wärmepumpe oder E-Auto: Da ist die Solarbank 4 E5000 Pro die passendere Größe. Und wer eine bestehende Dachanlage nachrüsten will, fährt mit einem AC-Speicher besser. Was du nicht erwarten solltest: Notstrom fürs ganze Haus, Flüsterbetrieb und die vollen 2,69 kWh. Wer das akzeptiert, bekommt mit der Solarbank 3 E2700 Pro einen der flexibelsten steckerfertigen Speicher am Markt. Passende Module findest du in unserer Kollektion Solarmodule.
Häufige Fragen zur Anker SOLIX Solarbank 3 Pro
Wie viele Solarmodule kann ich an die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro anschließen?
Bis zu acht Module. Das Gerät hat vier MPPT-Eingänge, an die sich über Y-Kabel jeweils zwei Module parallel hängen lassen. Die gesamte Solarleistung darf 3.600 W nicht überschreiten, je Eingang gelten maximal 60 V und 32 A. Beachte: Über 2.000 Wp Modulleistung gilt die Anlage nicht mehr als Steckersolargerät, sondern als Kleinsterzeugungsanlage mit Anmeldung beim Netzbetreiber.
Wie viel Strom spart die Solarbank 3 Pro im Jahr?
Mit vier Modulen à 485 W und einem Jahresertrag von rund 1.750 kWh steigt der Eigenverbrauch von etwa 525 auf rund 945 kWh. Bei 37,0 Cent je Kilowattstunde entspricht das etwa 349 Euro Ersparnis pro Jahr, davon rund 155 Euro durch den Speicher selbst. Der tatsächliche Wert hängt stark davon ab, wie viel Strom du abends verbrauchst.
Brauche ich für die Solarbank 3 Pro unbedingt einen Smart Meter?
Zwingend nötig ist er nicht, die Solarbank funktioniert auch ohne. Ohne Messgerät speist sie aber nach einem festen Wert ein und passt sich dem tatsächlichen Hausverbrauch nicht an. Mit Smart Meter regelt sie die Ausgangsleistung in Sekunden nach, und genau darin steckt ein großer Teil der möglichen Ersparnis. Kompatibel sind der Anker SOLIX Smart Meter sowie Shelly 3EM und Shelly Pro 3EM.
Versorgt die Notstromsteckdose bei einem Stromausfall das ganze Haus?
Nein. Strom bekommen ausschließlich die Geräte, die direkt an der Notstromsteckdose am Gehäuse angeschlossen sind, mit bis zu 1.200 Watt. Das Hausnetz bleibt dunkel, weil netzgekoppelte Anlagen bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen abschalten. Wenn dir Notstrom wichtig ist, steck Kühlschrank, Router und eine Lampe schon vorher dort an.
Muss ich die Solarbank 3 Pro anmelden?
Ja. Die Anlage muss innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden. Solange du unter 2.000 Wp Modulleistung und 800 VA Einspeiseleistung bleibst, ist das die einzige Meldung. Darüber kommt eine Anmeldung beim Netzbetreiber nach VDE-AR-N 4105:2026-03 hinzu.
Passt der Erweiterungsakku BP2700 auch an die Solarbank 4?
Nein. Der BP2700 gehört zur Solarbank-3-Pro-Linie. Die Solarbank 4 E5000 Pro nutzt den BP5000, die Solarbank Max AC den BP7000. Die Akkus sind untereinander nicht austauschbar – das ist der häufigste Fehlkauf rund um diese Gerätereihe.
Läuft die Solarbank 3 Pro im Winter auch draußen?
Ja. Das Gehäuse ist nach IP65 gegen Staub und Strahlwasser geschützt, der zulässige Temperaturbereich reicht von –20 bis +55 Grad Celsius, und eine integrierte Heizfunktion sorgt dafür, dass der Akku auch bei Frost geladen werden kann. Praxisberichte bestätigen einen stabilen Winterbetrieb. Der Ertrag ist im Winter allerdings so gering, dass der Speicher dann kaum noch Vollzyklen erreicht.


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