Produktbeschreibung

HUAWEI SUN2000-8KTL-M1 HC – 8 kW für große Dachflächen mit stromstarken Modulen

Acht Kilowatt sind die Größe für ein komplett belegtes Dach: zwei Dachseiten, gerne über 20 Module, dazu ein Haushalt mit Wärmepumpe oder Wallbox. Der SUN2000-8KTL-M1 HC nimmt dafür bis zu 12.000 Wp Modulleistung auf und speist dreiphasig bis zu 8.000 W ins Hausnetz.

Das Kürzel HC steht für High Current, also Hochstromversion. Sie unterscheidet sich von der Standardausführung der M1-Reihe an den PV-Eingängen: 13,5 A statt 11 A Betriebsstrom und 19,5 A statt 15 A Kurzschlussstrom je Tracker. Für aktuelle Module mit großen Zellen ist das oft der Unterschied zwischen „passt“ und „passt nicht“.

Ansonsten ist es die bekannte M1-Plattform: zwei MPP-Tracker, Batterieschnittstelle ab Werk, lüfterlos, IP65, 17 kg. Eine ausgereifte Gerätereihe, die in Deutschland tausendfach installiert ist.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • 8.000 W Nennleistung, 8.800 VA Scheinleistung, dreiphasiger Netzanschluss
  • Bis 12.000 Wp Modulleistung – reicht für ein voll belegtes Satteldach
  • 19,5 A Kurzschlussstrom je Tracker: moderne Hochstrommodule sind kein Problem
  • 98,6 % maximaler und 98,0 % europäischer Wirkungsgrad
  • Batterie direkt anschließbar – HUAWEI Smart String ESS von 5 bis 30 kWh
  • Bis 8.800 W Entladeleistung aus dem Speicher
  • AFCI-Lichtbogenerkennung, PID-Recovery und Überspannungsschutz Typ II eingebaut
  • Lüfterlose Konvektionskühlung, IP65, −25 bis +60 °C

12.000 Wp an zwei Trackern richtig aufteilen

Ein MPP-Tracker regelt einen Modulstrang laufend auf den Punkt, an dem er die meiste Leistung abgibt. Der 8KTL-M1 HC hat zwei getrennte Tracker mit je einem String. Zwei Dachflächen mit unterschiedlicher Ausrichtung lassen sich damit sauber trennen; auf einer gemeinsamen Fläche verteilst du die Module gleichmäßig auf beide Eingänge.

Die empfohlenen 12.000 Wp entsprechen 150 Prozent der Nennleistung. Diese Überbelegung ist gewollt und kostet praktisch nichts an Ertrag, weil die volle Modulleistung nur an wenigen Stunden im Jahr anliegt. Der Arbeitsbereich der Tracker liegt bei 140 bis 980 V, gestartet wird ab 200 V, die absolute Spannungsgrenze sind 1.100 V – die Stranglänge rechnet der Installateur anhand der Leerlaufspannung bei tiefen Temperaturen.

Speicher: Schnittstelle ist da, Hochvolt ist zu beachten

Eine HUAWEI Smart String ESS zwischen 5 und 30 kWh hängt direkt am Gleichstromeingang des Wechselrichters – ein zweites Gerät braucht es dafür nicht. Der Batteriekreis arbeitet mit 600 bis 980 Volt bei bis zu 16,7 A, geladen wird mit bis zu 10.000 W, entladen mit bis zu 8.800 W.

Diese Entladeleistung ist der praktische Vorteil des 8-kW-Geräts: Der Speicher kann abends auch größere Verbraucher tragen, statt bei ein paar Kilowatt zu begrenzen. Das Laden aus dem Netz ist erlaubt. Der Speicher selbst ist nicht im Lieferumfang, und der Hochvolt-Gleichstromkreis gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft.

Notstrom: der Unterschied zur Nennleistung

Als Notstromlösung sieht Huawei für die M1-Reihe die Backup Box – B1 vor. Sie liefert maximal 3.300 VA einphasig bei 220 bis 230 V und 15 A. Das ist deutlich weniger, als der Wechselrichter am Netz kann – rechne also nicht damit, bei einem Stromausfall den gewohnten Betrieb fortzusetzen.

Realistisch versorgt die Backup Box einen abgesicherten Notstromkreis mit Kühlschrank, Router, Heizungssteuerung und Licht. Für eine dreiphasige Ersatzversorgung des ganzen Hauses ist die MAP0-Reihe mit der SmartGuard-Box die passende Wahl. Die Backup Box gehört nicht zum Lieferumfang.

Was zusätzlich in die Installation gehört

Ein Smart Meter im Zählerschrank – etwa der Huawei DTSU666-H – misst Bezug und Einspeisung und meldet sie über RS485 an den Wechselrichter. Erst damit lädt der Speicher überschussgeführt, und erst damit lässt sich die Einspeiseleistung auf den vom Netzbetreiber vorgegebenen Wert begrenzen.

Für die Anbindung an das FusionSolar-Portal wird der Smart Dongle-WLAN-FE in den Kommunikationsport gesteckt; er verbindet sich per WLAN oder Netzwerkkabel. Ohne Dongle gibt es keine dauerhafte Ertragsstatistik und keine Fernwartung. Ein Eingang für einen Rundsteuerempfänger ist vorhanden, falls der Netzbetreiber ihn verlangt.

Auf einen Blick

Nennleistung 8.000 W
Max. Scheinleistung 8.800 VA
Max. Ausgangsstrom 13,5 A

Eingang PV (Hochstromversion)

MPP-Tracker 2, je 1 String
Max. Eingangsstrom je MPPT 13,5 A
Max. Kurzschlussstrom 19,5 A

Hinweis: Batteriespeicher, Smart Meter, Smart Dongle und Backup Box B1 sind nicht im Lieferumfang. Bei 8 kW Nennleistung ist ein dreiphasiger Anschluss mit passender Absicherung Voraussetzung. Montage, Anschluss und Inbetriebnahme gehören zu einer Elektrofachkraft; die Anlage ist beim Netzbetreiber anzumelden und im Marktstammdatenregister einzutragen.


Technische Daten: Huawei – Datenblatt SUN2000-3-10KTL-M1 (Hochstromversion) (PDF)

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FAQs

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Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage für Balkon, Terrasse, Garten oder Garage. Sie wird über eine normale Haushaltssteckdose ans Hausnetz angeschlossen. Der Speicher nimmt den Strom auf, den du tagsüber nicht sofort verbrauchst, und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Ohne Speicher muss der Solarstrom in dem Moment verbraucht werden, in dem er entsteht – was übrig bleibt, fließt ins Netz, in der Regel ohne Vergütung. Genau deshalb hebt ein Speicher den Anteil, den du selbst nutzt, und damit die Ersparnis.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden aus unserem Logistiklager in Deutschland. Insgesamt solltest du mit 1–14 Werktagen ab Bestelleingang rechnen. Module, Speicher und Komplettsets gehen per Spedition; die meldet sich vor der Zustellung bei dir und stimmt einen Liefertermin ab. Versandkosten nach Gewicht: Paket ab 4,90 €, Spedition ab 99 € innerhalb Deutschlands (Österreich ab 9,90 € bzw. 99 €). Die vollständige Tabelle steht in unseren Versandbedingungen, der genaue Betrag wird vor dem Bestellabschluss angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken nicht: Module aufstellen, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose – eine Anleitung liegt bei. Anders sieht es bei größeren Anlagen aus. Hybrid-Wechselrichter, Hochvolt-Speicher, Notstromumschaltungen und alles, was fest im Verteiler verdrahtet wird, gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Sie übernimmt auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist in jedem Fall Pflicht.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Das hängt an drei Dingen: wie viel Strom deine Anlage erzeugt (Ausrichtung, Neigung, Verschattung), wie viel davon du selbst verbrauchst statt es ins Netz zu schicken, und was du pro Kilowattstunde bezahlst. Ein Speicher hebt vor allem den zweiten Punkt deutlich an, weil der Mittagsstrom abends nutzbar bleibt. Wer dir ohne Blick auf deinen Balkon und dein Verbrauchsprofil eine exakte Zahl nennt, rät. Schreib uns – wir rechnen es mit deinen Werten durch.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Ohne Speicher fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Für Balkonkraftwerke gibt es dafür in der Regel keine Vergütung – der Strom ist damit verschenkt. Mit Speicher wandert der Überschuss zuerst in die Batterie und steht abends wieder zur Verfügung. Viele Geräte lassen sich zusätzlich auf Nulleinspeisung stellen: Dann geben sie gar nichts erst ans Netz ab, sondern regeln ihre Leistung auf deinen tatsächlichen Verbrauch herunter.

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