Produktbeschreibung

Marstek Venus E Gen 3.0 – 5,12 kWh für die Anlage, die du schon hast

Deine Solaranlage läuft. Trotzdem fließt mittags Strom für wenige Cent ins Netz, den du abends für 30 bis 40 Cent zurückkaufst. Genau diese Lücke schließt die Venus E Gen 3.0 – mit 5,12 kWh Speicher, 2,5 kW Lade- und Entladeleistung und 10 Jahren Herstellergarantie.

Und zwar, ohne dass an der Solaranlage etwas geändert wird. Der Speicher hängt hinter dem vorhandenen Wechselrichter am Hausnetz. Fachleute nennen das AC-Kopplung: geladen und entladen wird über Wechselstrom, also über die normale Hausinstallation. Ob dein Wechselrichter von SMA, Fronius, Kostal, Hoymiles oder APsystems ist, spielt keine Rolle – der Speicher sieht ihn nie.

Deshalb hat das Gerät auch keine Anschlüsse für Solarmodule. Das ist kein Mangel, sondern der Zweck: nichts abklemmen, nichts neu verkabeln, keine Diskussion mit dem Anlagenbauer.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • 10 Jahre Herstellergarantie und über 6.000 Ladezyklen – ausgelegt auf mehr als ein Jahrzehnt täglichen Betrieb
  • Nachrüstbar an praktisch jeder PV-Anlage – der vorhandene Wechselrichter bleibt, wie er ist
  • 5,12 kWh bringen einen durchschnittlichen Haushalt über die Nacht
  • 2,5 kW Notstrom mit 3,5 kW Anlaufspitze und Umschaltung in unter 15 Millisekunden
  • Lüfterlos und unter 30 dB – darf in den Hauswirtschaftsraum, nicht nur in den Keller
  • WLAN, LAN, Bluetooth und Modbus über RS485 – offene API für Home Assistant und ioBroker
  • Lädt auch günstigen Nachtstrom aus einem dynamischen Tarif ein, nicht nur Sonnenstrom
  • IP65 und Betrieb ab −20 °C – Aufstellung drinnen wie draußen

Ohne Smart Meter arbeitet der Speicher blind

Ein AC-Speicher sieht die Solarmodule nicht. Er muss also von außen erfahren, wie viel Strom gerade übrig ist. Diese Aufgabe erledigt ein Smart Meter im Zählerschrank: er misst, was in Richtung Netz abfließen würde, und meldet es dem Speicher, der genau diese Menge aufnimmt. Im Fachjargon heißt das Nulleinspeisung.

Passend sind der Marstek CT002 oder CT003 für die Hutschiene. Du bist aber nicht darauf festgelegt: Die Venus E arbeitet genauso mit dem Shelly Pro 3EM, dem HomeWizard P1 und dem Ecotracker zusammen. Wenn schon einer davon in deinem Zählerschrank sitzt, brauchst du keinen zweiten Zähler.

Ohne ein solches Messgerät läuft der Speicher nur nach einem festen Zeitplan – und der trifft die tatsächlichen Überschüsse selten. Rechne den Smart Meter also von Anfang an mit ein; er ist nicht im Lieferumfang, und der Einbau in die Elektroverteilung gehört in die Hände einer Elektrofachkraft.

Notstrom: was bei einem Stromausfall wirklich passiert

Die Venus E hat einen getrennten Notstromausgang mit 2.500 W, kurzzeitig 3.500 W für zehn Sekunden. Diese Spitze ist wichtiger, als sie klingt: Ein Kühlschrankkompressor oder eine Pumpe zieht beim Anlaufen ein Mehrfaches ihrer Nennleistung, und genau daran scheitern kleinere Geräte.

Wichtig zu verstehen: Dein Hausnetz bleibt bei einem Stromausfall trotzdem dunkel. Strom bekommen ausschließlich die Verbraucher, die an diesem Notstromausgang hängen. Und anders als bei einem Balkonspeicher mit Steckdose am Gehäuse muss dieser Kreis im Verteiler elektrisch vom übrigen Hausnetz getrennt und eigens abgesichert werden. Das richtet eine Elektrofachkraft bei der Inbetriebnahme ein – plane es mit ein, sonst hast du den Ausgang, kannst ihn aber nicht nutzen.

Die 800-Watt-Grenze gilt auch hier

Der Speicher kann mit 2,5 kW laden und entladen. Ab Werk gibt er aber nur 800 W ins Hausnetz ab – das ist die deutsche Grenze für Steckersolargeräte, und in dieser Einstellung reicht die Anmeldung im Marktstammdatenregister.

Die volle Leistung lässt sich freischalten, setzt aber eine passende technische Ausführung des Anschlusses und die Zustimmung des Netzbetreibers voraus. Rechne bei der Planung ehrlich damit: Das Laden mit 2,5 kW ist davon nicht betroffen – der Speicher darf von Anfang an voll aufnehmen, auch wenn er nur mit 800 W zurückspeist. Genau das ist der eigentliche Vorteil gegenüber kleineren Speichern, weil damit die Mittagsspitze deiner Dachanlage tatsächlich im Akku landet.

Drei Geräte parallel – für wen sich das lohnt

Bis zu drei Venus E Gen 3.0 lassen sich einphasig parallel schalten: 15,36 kWh Kapazität und 7,5 kW Leistung, in der App als ein System verwaltet. Sinnvoll wird das bei einem Haushalt mit Wärmepumpe oder E-Auto. Bei einem Zwei-Personen-Haushalt ohne diese Verbraucher ist ein Gerät die wirtschaftlichere Wahl.

10 Jahre Garantie – und was technisch dahintersteht

Marstek gibt auf die Venus E Gen 3.0 10 Jahre Herstellergarantie. Die kommt zusätzlich zu den zwei Jahren gesetzlicher Gewährleistung, die du unter dem Kaufbutton siehst.

Der Wert dahinter sind über 6.000 Ladezyklen bei noch 80 Prozent Restkapazität. Wer den Speicher jeden Tag einmal voll durchlädt, ist damit rechnerisch gut 16 Jahre unterwegs, bevor die Zellen diese Grenze erreichen. Möglich macht das die LiFePO4-Zellchemie: langlebiger und thermisch deutlich gutmütiger als die Lithium-Zellen aus Handys und Notebooks.

Hinweis: Smart Meter nicht im Lieferumfang. Die Venus E hat keine Solaranschlüsse und ist ausschließlich zum Nachrüsten einer vorhandenen Anlage gedacht. Wer noch kein Balkonkraftwerk hat und die Module direkt anschließen will, ist mit der Marstek Venus A oder Venus D besser beraten.

Passend dazu im Shop


Technische Daten: Marstek – Datenblatt MARSTEK VENUS E 3.0 – Brochure EU (5,12 kWh, Specifications) (PDF)

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FAQs

Mehr Antworten findest du auf unserer FAQ-Seite.

Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage für Balkon, Terrasse, Garten oder Garage. Sie wird über eine normale Haushaltssteckdose ans Hausnetz angeschlossen. Der Speicher nimmt den Strom auf, den du tagsüber nicht sofort verbrauchst, und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Ohne Speicher muss der Solarstrom in dem Moment verbraucht werden, in dem er entsteht – was übrig bleibt, fließt ins Netz, in der Regel ohne Vergütung. Genau deshalb hebt ein Speicher den Anteil, den du selbst nutzt, und damit die Ersparnis.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden aus unserem Logistiklager in Deutschland. Insgesamt solltest du mit 1–14 Werktagen ab Bestelleingang rechnen. Module, Speicher und Komplettsets gehen per Spedition; die meldet sich vor der Zustellung bei dir und stimmt einen Liefertermin ab. Versandkosten nach Gewicht: Paket ab 4,90 €, Spedition ab 99 € innerhalb Deutschlands (Österreich ab 9,90 € bzw. 99 €). Die vollständige Tabelle steht in unseren Versandbedingungen, der genaue Betrag wird vor dem Bestellabschluss angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken nicht: Module aufstellen, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose – eine Anleitung liegt bei. Anders sieht es bei größeren Anlagen aus. Hybrid-Wechselrichter, Hochvolt-Speicher, Notstromumschaltungen und alles, was fest im Verteiler verdrahtet wird, gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Sie übernimmt auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist in jedem Fall Pflicht.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Das hängt an drei Dingen: wie viel Strom deine Anlage erzeugt (Ausrichtung, Neigung, Verschattung), wie viel davon du selbst verbrauchst statt es ins Netz zu schicken, und was du pro Kilowattstunde bezahlst. Ein Speicher hebt vor allem den zweiten Punkt deutlich an, weil der Mittagsstrom abends nutzbar bleibt. Wer dir ohne Blick auf deinen Balkon und dein Verbrauchsprofil eine exakte Zahl nennt, rät. Schreib uns – wir rechnen es mit deinen Werten durch.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Ohne Speicher fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Für Balkonkraftwerke gibt es dafür in der Regel keine Vergütung – der Strom ist damit verschenkt. Mit Speicher wandert der Überschuss zuerst in die Batterie und steht abends wieder zur Verfügung. Viele Geräte lassen sich zusätzlich auf Nulleinspeisung stellen: Dann geben sie gar nichts erst ans Netz ab, sondern regeln ihre Leistung auf deinen tatsächlichen Verbrauch herunter.

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