Produktbeschreibung

Sungrow SBR192 – 19,2 kWh Hochvoltspeicher für Haushalte mit Wärmepumpe oder Wallbox

Ein Speicher mit 10 kWh reicht für die Nacht eines normalen Haushalts. Kommt eine Wärmepumpe dazu, ein E-Auto oder beides, ist er meist gegen zwei Uhr morgens leer – und den Rest der Nacht kommt der Strom wieder aus dem Netz. Genau an dieser Stelle setzt der SBR192 an.

Er besteht aus sechs Batteriemodulen zu je 3,2 kWh und bringt damit 19,2 kWh nutzbare Energie mit. Weil sich die Entladetiefe bis auf 100 Prozent einstellen lässt, steht diese Menge auch tatsächlich zur Verfügung und nicht nur ein Teil davon.

Der SBR192 ist ein Hochvoltspeicher: Die Module sind in Reihe geschaltet und ergeben zusammen 384 V Nennspannung. Er arbeitet mit dreiphasigen Sungrow Hybridwechselrichtern der SHRT-Serie zusammen und braucht einen solchen Wechselrichter zwingend – eigene Leistungselektronik hat er nicht.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • 19,2 kWh aus sechs Modulen zu je 3,2 kWh – ein guter Zuschnitt für Haushalte mit hohem Abendverbrauch
  • Bis zu 100 Prozent nutzbare Energie, die Entladetiefe ist einstellbar
  • 30 A Dauerstrom beim Laden und Entladen, das entspricht rund 11,5 kW
  • Prismatische LiFePO₄-Zellen: thermisch gutmütig und zyklenfest
  • Module werden gestapelt, zwischen ihnen liegen keine Kabel
  • Ein Modul wiegt 33 kg – Aufbau ist von einer Person möglich
  • Später erweiterbar: der Turm trägt zwischen 2 und 8 Modulen, also 6,4 bis 25,6 kWh
  • IP55 und natürliche Konvektion – Aufstellung drinnen wie draußen, ohne Lüfter
  • DC-Trennschalter sowie Schutz gegen Über- und Unterspannung, Überstrom und Temperaturgrenzen
  • Breit zertifiziert, unter anderem nach IEC 62619, IEC 63056 und VDE 2510-50

Hochvolt oder Niedervolt – warum das vorab feststehen muss

Heimspeicher gibt es in zwei Bauarten, die sich nicht mischen lassen. Niedervoltsysteme arbeiten mit rund 48 V, Hochvoltsysteme wie der SBR192 mit mehreren hundert Volt. Der Vorteil der hohen Spannung: Für dieselbe Leistung fließt weniger Strom, die Leitungen bleiben dünner und die Verluste geringer.

Der Haken ist, dass ein Wechselrichter immer nur eine der beiden Welten beherrscht. Der SBR192 gehört an einen dreiphasigen Sungrow Hybridwechselrichter; die Betriebsspannung bewegt sich je nach Ladezustand zwischen 324 V und 438 V. Prüfe vor der Bestellung im Handbuch deines Wechselrichters, ob die SBR-Serie und die konkrete Modulzahl freigegeben sind.

Stapeln statt verkabeln

Die Module werden übereinandergesetzt und kontaktieren sich dabei selbst. Zwischen den Batteriemodulen liegt kein einziges Kabel – das spart Zeit bei der Montage und nimmt eine typische Fehlerquelle heraus, denn eine schlecht angezogene DC-Klemme ist im Betrieb ein echtes Risiko.

Mit 33 kg je Modul lässt sich der Turm von einer Person aufbauen. Die fertige Einheit misst 625 × 935 × 330 mm und wiegt 213 kg; sie steht auf dem Boden, eine Wandmontage ist nicht vorgesehen. Der Untergrund sollte eben und tragfähig sein.

Heute sechs Module, später acht

Die SBR-Serie ist auf 2 bis 8 Module je Turm ausgelegt, was einem Bereich von 6,4 bis 25,6 kWh entspricht. Der SBR192 liegt mit sechs Modulen im oberen Mittelfeld – zwei Module Luft nach oben bleiben.

Die Erweiterung ist ausdrücklich über die Lebensdauer hinweg vorgesehen. Sprich sie trotzdem vorab mit deinem Installateur ab: Der Wechselrichter muss die größere Modulzahl unterstützen, und neue Module sollten nicht beliebig lange nach den vorhandenen dazukommen, damit die Alterung im Turm einigermaßen gleichmäßig bleibt.

Leistung im Alltag

30 A Dauerstrom bedeuten bei 384 V Nennspannung eine Lade- und Entladeleistung von rund 11,5 kW. Das genügt, um die Mittagsspitze einer größeren Dachanlage aufzunehmen, und reicht abends auch für Backofen, Wärmepumpe und Wallbox gleichzeitig – vorausgesetzt, der Wechselrichter gibt diese Leistung her, denn er ist an dieser Stelle die Grenze.

Der Kurzschlussstrom ist mit 3.500 A angegeben, ein DC-Trennschalter ist eingebaut. Über CAN meldet das Batteriemanagement seinen Zustand an den Wechselrichter, zwei Anzeigen am Gerät zeigen Ladezustand und Betriebsstatus.

Auf einen Blick

Typenbezeichnung SBR192
Nutzbare Energie 19,2 kWh
Anzahl Module 6 × 3,2 kWh
Nennspannung 384 V
Lade- und Entladestrom dauerhaft max. 30 A
Entladetiefe bis 100 % DOD, einstellbar

Batterie und Elektrik

Batterietyp LiFePO₄, prismatische Zellen
Batteriemodul 3,2 kWh, 33 kg
Betriebsspannung 324 V bis 438 V

Technische Daten: Sungrow – Datenblatt SBR064/096/128/160/192/224/256 Datasheet (V5, EN) (PDF)

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FAQs

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Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage für Balkon, Terrasse, Garten oder Garage. Sie wird über eine normale Haushaltssteckdose ans Hausnetz angeschlossen. Der Speicher nimmt den Strom auf, den du tagsüber nicht sofort verbrauchst, und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Ohne Speicher muss der Solarstrom in dem Moment verbraucht werden, in dem er entsteht – was übrig bleibt, fließt ins Netz, in der Regel ohne Vergütung. Genau deshalb hebt ein Speicher den Anteil, den du selbst nutzt, und damit die Ersparnis.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden aus unserem Logistiklager in Deutschland. Insgesamt solltest du mit 1–14 Werktagen ab Bestelleingang rechnen. Module, Speicher und Komplettsets gehen per Spedition; die meldet sich vor der Zustellung bei dir und stimmt einen Liefertermin ab. Versandkosten nach Gewicht: Paket ab 4,90 €, Spedition ab 99 € innerhalb Deutschlands (Österreich ab 9,90 € bzw. 99 €). Die vollständige Tabelle steht in unseren Versandbedingungen, der genaue Betrag wird vor dem Bestellabschluss angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken nicht: Module aufstellen, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose – eine Anleitung liegt bei. Anders sieht es bei größeren Anlagen aus. Hybrid-Wechselrichter, Hochvolt-Speicher, Notstromumschaltungen und alles, was fest im Verteiler verdrahtet wird, gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Sie übernimmt auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist in jedem Fall Pflicht.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Das hängt an drei Dingen: wie viel Strom deine Anlage erzeugt (Ausrichtung, Neigung, Verschattung), wie viel davon du selbst verbrauchst statt es ins Netz zu schicken, und was du pro Kilowattstunde bezahlst. Ein Speicher hebt vor allem den zweiten Punkt deutlich an, weil der Mittagsstrom abends nutzbar bleibt. Wer dir ohne Blick auf deinen Balkon und dein Verbrauchsprofil eine exakte Zahl nennt, rät. Schreib uns – wir rechnen es mit deinen Werten durch.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Ohne Speicher fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Für Balkonkraftwerke gibt es dafür in der Regel keine Vergütung – der Strom ist damit verschenkt. Mit Speicher wandert der Überschuss zuerst in die Batterie und steht abends wieder zur Verfügung. Viele Geräte lassen sich zusätzlich auf Nulleinspeisung stellen: Dann geben sie gar nichts erst ans Netz ab, sondern regeln ihre Leistung auf deinen tatsächlichen Verbrauch herunter.

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