Produktbeschreibung

Sungrow SBH250 – 25 kWh Hochvoltspeicher für Mehrfamilienhaus und kleines Gewerbe

Bei einem Jahresverbrauch jenseits von 10.000 kWh reicht ein Speicher, der nur die Nacht überbrückt, nicht mehr aus. Wärmepumpe, mehrere Wohnparteien oder ein Betrieb mit Werkstattbetrieb ziehen auch am Vormittag und späten Abend Leistung – also genau dann, wenn die Anlage wenig oder nichts liefert.

Der SBH250 besteht aus fünf Batteriemodulen à 5,0 kWh und stellt 25,0 kWh nutzbare Energie bereit. Damit lässt sich der sommerliche Mittagsüberschuss einer großen Dachanlage nahezu vollständig einsammeln, statt ihn zu Einspeisekonditionen abzugeben.

Er ist eine Hochvoltbatterie, kein Komplettsystem: Gesteuert und umgewandelt wird über einen dreiphasigen Sungrow-Hybridwechselrichter der SH-T-Serie, an dem der Speicher hängt.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • 25,0 kWh nutzbare Energie aus fünf Batteriemodulen à 5,0 kWh
  • Nennspannung 352,0 V, Betriebsbereich 297,0 bis 401,5 V
  • 50 A dauerhafter Lade- und Entladestrom; die Serie erreicht über 25 kW Spitzenleistung
  • Bis zu 100 % Entladetiefe, einstellbar – die Kapazität lässt sich voll ausfahren
  • Bis zu 8 Module je Turm und bis zu 4 Türme parallel, in Summe maximal 160 kWh
  • Prismatische Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) mit mehrstufigem Schutzkonzept
  • Aufbau ohne Kabel zwischen den Batteriemodulen
  • IP55, Bodenaufstellung innen wie außen, passive Kühlung ohne Lüfter
  • Zertifiziert unter anderem nach VDE 2510-50, IEC 62619, IEC 62477 und IEC 63056
  • 10 Jahre Herstellergarantie

Wann 25 kWh die richtige Größe sind

Als Faustregel gilt: Ein Speicher lohnt sich, solange er die meisten Tage im Jahr wirklich voll wird und auch wieder leer läuft. 25 kWh setzen deshalb eine entsprechend große PV-Anlage voraus – und einen Verbrauch, der sich über den Tag verteilt, statt sich auf zwei Stunden am Abend zu konzentrieren.

Typische Fälle sind ein Zwei- oder Dreifamilienhaus mit gemeinsamer Anlage, ein Haushalt mit Wärmepumpe und zwei Elektroautos oder ein Handwerksbetrieb, dessen Maschinen bis in den Abend laufen. Wer dagegen 4.000 kWh im Jahr verbraucht, fährt mit einer kleineren Ausbaustufe wirtschaftlicher.

Ein Turm oder mehrere?

Der SBH250 ist ein Turm aus fünf Modulen. Nach oben sind bis zu acht Module je Turm möglich, und es lassen sich bis zu vier Türme parallel betreiben – maximal 160 kWh. Wenn absehbar mehr Kapazität gebraucht wird, ist das der Weg: Der vorhandene Turm bleibt stehen, es kommt Kapazität dazu.

Ob dein Wechselrichter mehrere Türme unterstützt und wie viele Batteriestränge er verwalten kann, steht in dessen Unterlagen. Diese Frage entscheidet über die Ausbaugrenze mehr als die Batterie selbst.

Anlieferung, Aufbau und Untergrund

Fertig aufgebaut misst der SBH250 675 × 1.060 × 350 mm und wiegt 241 kg. Angeliefert wird er in Einzelmodulen à 45 kg, die vor Ort gestapelt werden und sich beim Aufsetzen selbst kontaktieren – zwischen den Batteriemodulen liegt kein Kabel.

Plane den Transportweg vorher durch: Türbreiten, enge Treppen und Kellerabgänge sind bei diesen Modulgewichten die üblichen Stolpersteine. Der Aufstellort braucht einen ebenen, tragfähigen Boden; bei Aufstellung über einer Holzbalkendecke sollte die zulässige Last geprüft werden.

Aufstellort, Temperatur und Luft

Mit Schutzart IP55 ist die Aufstellung innen und außen zulässig. Beachte den unterschiedlichen Temperaturbereich: Laden ist von 0 °C bis 50 °C erlaubt, Entladen bereits ab −20 °C. Ein ungeschützter Außenstandort kostet im Winter also Ladefenster.

Gekühlt wird rein passiv über natürliche Konvektion. Halte die Flächen frei, stelle nichts direkt an den Turm und beachte die zulässige Luftfeuchte von 0 bis 95 % ohne Betauung sowie die maximale Aufstellhöhe von 2.000 m.

Installation, Anmeldung und Ersatzstrom

Der Anschluss eines Hochvoltspeichers ist Arbeit für eine Elektrofachkraft. Sie übernimmt Verkabelung, Absicherung, Inbetriebnahme und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Zusätzlich muss der Speicher im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden.

Für Ersatzstrombetrieb bei Netzausfall ist der Wechselrichter zuständig, nicht die Batterie. Der SBH250 hält die Energie bereit; ob und welche Stromkreise im Fehlerfall weiterlaufen, hängt vom Wechselrichtermodell und von der Beschaltung im Zählerschrank ab.

Auf einen Blick

Typenbezeichnung SBH250
Nutzbare Energie 25,0 kWh
Anzahl Batteriemodule 5

Hinweis: Hybrid-Wechselrichter, DC-Leitungen und Kommunikationskabel sind nicht im Lieferumfang enthalten. Der SBH250 hat keine Solareingänge und keinen eigenen Netzanschluss; er arbeitet ausschließlich als Batterie an einem passenden Sungrow-Hybridwechselrichter. Aufbau und Inbetriebnahme gehören in die Hand einer Elektrofachkraft.

Technische Daten laut Sungrow-Datenblatt SBH100–SBH400, Version 4. Änderungen vorbehalten.


Technische Daten: Sungrow – Datenblatt SBH100/150/200/250/300/350/400 Datasheet (V4, EN) (PDF)

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FAQs

Mehr Antworten findest du auf unserer FAQ-Seite.

Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage für Balkon, Terrasse, Garten oder Garage. Sie wird über eine normale Haushaltssteckdose ans Hausnetz angeschlossen. Der Speicher nimmt den Strom auf, den du tagsüber nicht sofort verbrauchst, und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Ohne Speicher muss der Solarstrom in dem Moment verbraucht werden, in dem er entsteht – was übrig bleibt, fließt ins Netz, in der Regel ohne Vergütung. Genau deshalb hebt ein Speicher den Anteil, den du selbst nutzt, und damit die Ersparnis.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden aus unserem Logistiklager in Deutschland. Insgesamt solltest du mit 1–14 Werktagen ab Bestelleingang rechnen. Module, Speicher und Komplettsets gehen per Spedition; die meldet sich vor der Zustellung bei dir und stimmt einen Liefertermin ab. Versandkosten nach Gewicht: Paket ab 4,90 €, Spedition ab 99 € innerhalb Deutschlands (Österreich ab 9,90 € bzw. 99 €). Die vollständige Tabelle steht in unseren Versandbedingungen, der genaue Betrag wird vor dem Bestellabschluss angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken nicht: Module aufstellen, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose – eine Anleitung liegt bei. Anders sieht es bei größeren Anlagen aus. Hybrid-Wechselrichter, Hochvolt-Speicher, Notstromumschaltungen und alles, was fest im Verteiler verdrahtet wird, gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Sie übernimmt auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist in jedem Fall Pflicht.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Das hängt an drei Dingen: wie viel Strom deine Anlage erzeugt (Ausrichtung, Neigung, Verschattung), wie viel davon du selbst verbrauchst statt es ins Netz zu schicken, und was du pro Kilowattstunde bezahlst. Ein Speicher hebt vor allem den zweiten Punkt deutlich an, weil der Mittagsstrom abends nutzbar bleibt. Wer dir ohne Blick auf deinen Balkon und dein Verbrauchsprofil eine exakte Zahl nennt, rät. Schreib uns – wir rechnen es mit deinen Werten durch.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Ohne Speicher fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Für Balkonkraftwerke gibt es dafür in der Regel keine Vergütung – der Strom ist damit verschenkt. Mit Speicher wandert der Überschuss zuerst in die Batterie und steht abends wieder zur Verfügung. Viele Geräte lassen sich zusätzlich auf Nulleinspeisung stellen: Dann geben sie gar nichts erst ans Netz ab, sondern regeln ihre Leistung auf deinen tatsächlichen Verbrauch herunter.

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