Produktbeschreibung

Sungrow SBH150 – 15 kWh Hochvoltspeicher für Haushalte mit hohem Abendverbrauch

Ein 10-kWh-Speicher ist morgens leer, wenn abends noch die Wärmepumpe angesprungen ist und nebenbei das Auto geladen hat. Genau an dieser Stelle setzt der SBH150 an: drei Batteriemodule à 5,0 kWh, zusammen 15,0 kWh nutzbare Energie, und damit Reserve für den Fall, dass der Abend länger dauert als geplant.

Der Speicher gehört zur SBH-Serie von Sungrow und arbeitet als Hochvoltbatterie an einem dreiphasigen Hybridwechselrichter der SH-T-Serie. Er ist kein eigenständiges Gerät: Ohne passenden Wechselrichter lässt er sich weder laden noch entladen.

Wer im Sommer regelmäßig mehr Überschuss hat, als 10 kWh aufnehmen können, im Winter aber nicht in einen überdimensionierten Turm investieren will, liegt mit dieser mittleren Größe meist richtig – zumal weitere Module später dazukommen können.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • 15,0 kWh nutzbare Energie aus drei Batteriemodulen à 5,0 kWh
  • Bis zu 100 % Entladetiefe, einstellbar – kaum ungenutzte Restkapazität
  • 50 A dauerhafter Lade- und Entladestrom, auch bei gleichzeitigen Großverbrauchern
  • Nennspannung 211,2 V, Arbeitsbereich 178,2 bis 240,9 V
  • Erweiterbar auf bis zu 8 Module je Turm, bis zu 4 Türme parallel (maximal 160 kWh)

Hochvolt heißt: der Wechselrichter erledigt die Umwandlung

Die drei Module sind in Reihe geschaltet und ergeben eine Nennspannung von 211,2 V. Als Hochvoltspeicher gibt der SBH150 diese Gleichspannung direkt an den Hybridwechselrichter ab, der daraus dreiphasigen Haushaltsstrom macht. Ein eigener Batteriewechselrichter entfällt – deshalb ist die Bindung an das passende Gerät so eng.

Die Abstimmung läuft über eine CAN-Leitung: Der Wechselrichter fragt Ladezustand, Zelltemperaturen und die momentan erlaubten Ströme ab und regelt danach. Freigegeben ist die Kombination mit den dreiphasigen Sungrow-Hybridwechselrichtern der SH-T-Serie. Kläre vor dem Kauf, welches Modell bei dir hängt, und ob dessen Batterie-Spannungsfenster zu drei Modulen passt.

Was 15 kWh im Alltag abdecken

Ein Haushalt mit 5.000 bis 7.000 kWh Jahresverbrauch bringt abends und nachts selten mehr als 10 bis 12 kWh unter. Die zusätzliche Reserve des SBH150 zahlt sich vor allem in den Übergangsmonaten aus, wenn der Speicher tagsüber nur halb voll wird und trotzdem über die Nacht kommen soll.

Sinnvoll wird diese Größe dort, wo Wärmepumpe, Wallbox oder ein Zwei-Familien-Haushalt für Grundlast über den ganzen Abend sorgen. Bei einem Zwei-Personen-Haushalt ohne diese Verbraucher bleibt ein Teil der Kapazität die meiste Zeit ungenutzt.

Aufstellung: 151 kg wollen einen festen Platz

Der SBH150 wird als Turm auf dem Boden aufgestellt und misst 675 × 740 × 350 mm bei 151 kg Gesamtgewicht. Aufgebaut wird er aus einzelnen Modulen à 45 kg, die aufeinandergesetzt werden und sich dabei selbst kontaktieren – zwischen den Batteriemodulen liegt kein Kabel.

Der Untergrund muss eben und tragfähig sein, an einer Leichtbauwand ist kein Platz für dieses Gerät. Plane rund um den Turm Arbeitsraum ein und lass nach oben Luft: Jedes weitere Modul baut 160 mm höher, ein voll ausgebauter Turm mit acht Modulen erreicht 1.540 mm.

Der Temperaturbereich hat zwei Seiten

Der Speicher darf mit IP55 innen und außen stehen, aber die zulässigen Temperaturen unterscheiden sich je nach Betriebsart: Entladen von −20 °C bis 50 °C, Laden nur zwischen 0 °C und 50 °C. Bei Frost nimmt der Speicher also keinen Solarstrom mehr auf, obwohl die Anlage produziert.

Für die Praxis heißt das: Ein frostfreier Technikraum, Keller oder eine geschlossene Garage bringen im Winter deutlich mehr Ertrag als eine Außenwand. Zulässig sind zudem 0 bis 95 % Luftfeuchte ohne Betauung und Aufstellhöhen bis 2.000 m.

Anschluss, Anmeldung und was der Elektriker übernimmt

Ein Hochvoltspeicher wird nicht gesteckt, sondern fest installiert. Die Verbindung zum Wechselrichter, die Absicherung und die Inbetriebnahme gehören zur Arbeit einer Elektrofachkraft. Sie meldet den Speicher auch beim Netzbetreiber an; die Eintragung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur kommt zusätzlich dazu.

Ersatzstrom bei Netzausfall ist keine Eigenschaft der Batterie. Ob und wie dein Haus im Fehlerfall weiterversorgt wird, hängt am Wechselrichter und an der Umschaltung im Zählerschrank – der SBH150 stellt dafür lediglich die gespeicherte Energie bereit.

Technische Daten

Hinweis: Hybrid-Wechselrichter, Leistungs- und Kommunikationsleitungen sind nicht im Lieferumfang. Der SBH150 besitzt keine Solareingänge und keinen Netzanschluss und arbeitet ausschließlich an einem passenden Sungrow-Hybridwechselrichter. Installation und Inbetriebnahme müssen von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden.

Technische Daten laut Sungrow-Datenblatt SBH100–SBH400, Version 4. Änderungen vorbehalten.


Technische Daten: Sungrow – Datenblatt SBH100/150/200/250/300/350/400 Datasheet (V4, EN) (PDF)

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FAQs

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Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage für Balkon, Terrasse, Garten oder Garage. Sie wird über eine normale Haushaltssteckdose ans Hausnetz angeschlossen. Der Speicher nimmt den Strom auf, den du tagsüber nicht sofort verbrauchst, und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Ohne Speicher muss der Solarstrom in dem Moment verbraucht werden, in dem er entsteht – was übrig bleibt, fließt ins Netz, in der Regel ohne Vergütung. Genau deshalb hebt ein Speicher den Anteil, den du selbst nutzt, und damit die Ersparnis.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden aus unserem Logistiklager in Deutschland. Insgesamt solltest du mit 1–14 Werktagen ab Bestelleingang rechnen. Module, Speicher und Komplettsets gehen per Spedition; die meldet sich vor der Zustellung bei dir und stimmt einen Liefertermin ab. Versandkosten nach Gewicht: Paket ab 4,90 €, Spedition ab 99 € innerhalb Deutschlands (Österreich ab 9,90 € bzw. 99 €). Die vollständige Tabelle steht in unseren Versandbedingungen, der genaue Betrag wird vor dem Bestellabschluss angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken nicht: Module aufstellen, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose – eine Anleitung liegt bei. Anders sieht es bei größeren Anlagen aus. Hybrid-Wechselrichter, Hochvolt-Speicher, Notstromumschaltungen und alles, was fest im Verteiler verdrahtet wird, gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Sie übernimmt auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist in jedem Fall Pflicht.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Das hängt an drei Dingen: wie viel Strom deine Anlage erzeugt (Ausrichtung, Neigung, Verschattung), wie viel davon du selbst verbrauchst statt es ins Netz zu schicken, und was du pro Kilowattstunde bezahlst. Ein Speicher hebt vor allem den zweiten Punkt deutlich an, weil der Mittagsstrom abends nutzbar bleibt. Wer dir ohne Blick auf deinen Balkon und dein Verbrauchsprofil eine exakte Zahl nennt, rät. Schreib uns – wir rechnen es mit deinen Werten durch.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Ohne Speicher fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Für Balkonkraftwerke gibt es dafür in der Regel keine Vergütung – der Strom ist damit verschenkt. Mit Speicher wandert der Überschuss zuerst in die Batterie und steht abends wieder zur Verfügung. Viele Geräte lassen sich zusätzlich auf Nulleinspeisung stellen: Dann geben sie gar nichts erst ans Netz ab, sondern regeln ihre Leistung auf deinen tatsächlichen Verbrauch herunter.

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