Produktbeschreibung

Jackery SolarVault 3 Pro Max – für die Geräte, die richtig Strom ziehen

Der Pro Max ist der große Bruder des SolarVault 3 Pro. Solareingang und Speicher sind identisch: 4.000 W über vier getrennte Regler, 2,52 kWh im Grundgerät. Der Unterschied liegt ganz auf der Ausgangsseite.

Statt 2.300 W reicht der Pro Max 3.680 W durch. Diese Zahl ist kein Zufall: Sie entspricht exakt dem, was eine normale Steckdose mit 16-Ampere-Sicherung hergibt. Praktisch bedeutet das, dass du einen Wäschetrockner, eine Waschmaschine oder eine Klimaanlage direkt am Speicher betreiben kannst – mit dem Strom, den deine Module mittags geliefert haben.

Und bei einem Stromausfall liefert er 2.500 W statt 1.200 W. Damit bleibt nicht nur der Router an, sondern auch ein Kühlschrank plus ein paar weitere Verbraucher.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • Bypass mit 3.680 W – Wäschetrockner und Waschmaschine laufen direkt am Speicher
  • 2.500 W Notstrom, deutlich mehr als bei üblichen Balkonspeichern
  • Vier getrennte Solareingänge für bis zu 4.000 W und acht Module
  • Wechselrichter, Speicher und Steuerung in einem Gerät, du brauchst nur noch Module
  • Von 2,52 auf 15,12 kWh erweiterbar, Akkus werden kabellos aufgesteckt
  • Eingebautes Aerosol-Löschsystem – reagiert autark, falls eine Zelle kritisch heiß wird
  • Display am Gerät, Steuerung per App ohne Cloud-Zwang
  • Passiv gekühlt und unter 30 dB, IP65, Betrieb von −20 bis 55 °C
  • 10 Jahre Herstellergarantie

Pro oder Pro Max – die Entscheidung in zwei Sätzen

Wenn du den Speicher hauptsächlich für Grundlast nutzt – Kühlschrank, Router, Licht, Fernseher – reicht der SolarVault 3 Pro, und du sparst Geld. Wenn du große Verbraucher direkt am Speicher betreiben willst, weil du die 800-W-Einspeisegrenze umgehen möchtest, ist der Pro Max die richtige Wahl. Solareingang, Kapazität und Erweiterbarkeit sind bei beiden gleich.

Drei Zahlen, die nicht dasselbe bedeuten

  • 800 W gibt das Gerät ab Werk ins Hausnetz ab – die deutsche Grenze für Steckersolargeräte. Es reicht die Anmeldung im Marktstammdatenregister, die du selbst erledigst.
  • 2.500 W Einspeisung sind per App freischaltbar, aber nur bei fester Installation und mit Zustimmung des Netzbetreibers. Das ist Sache einer Elektrofachkraft.
  • 3.680 W ist die Bypass-Leistung am Notstromausgang. Sie hat mit der Einspeisegrenze nichts zu tun, weil dieser Strom nie ins Hausnetz gelangt – er geht direkt in das angesteckte Gerät. Diesen Weg kannst du also auch ohne Eingriff in die Hauselektrik voll nutzen.

Notstrom: was bei einem Stromausfall wirklich passiert

Fällt das Netz aus, schaltet der Pro Max in unter 20 Millisekunden auf seinen Notstromausgang um und liefert dort 2.500 W.

Wichtig zu verstehen: Dein Hausnetz bleibt bei einem Stromausfall trotzdem dunkel. Strom bekommen ausschließlich die Geräte, die du direkt an diesem Ausgang angeschlossen hast. Wenn dir das im Ernstfall wichtig ist, steckst du sie also schon vorher dort an – oder legst eine Mehrfachsteckdose bereit.

Vier MPPT – warum das bei Verschattung zählt

Ein MPPT-Regler sucht laufend den Arbeitspunkt, an dem ein Solarmodul die meiste Leistung liefert. Hängen alle Module an einem gemeinsamen Regler, bestimmt das schwächste Modul das Ergebnis für alle – ein Schatten vom Nachbarhaus kostet dann Ertrag auf der ganzen Linie.

Der Pro Max regelt vier Modulgruppen unabhängig, jede bis 1.000 W. Du kannst sie in verschiedene Himmelsrichtungen ausrichten und den Ertrag über den Tag strecken, statt ihn mittags zu bündeln, wenn niemand zu Hause ist.

Smart Meter: zwei Wege, einer davon ohne Eingriff in die Hauselektrik

Damit der Speicher genau so viel abgibt, wie das Haus gerade braucht, muss er den Verbrauch kennen. Der Smart Meter für die Hutschiene wird im Zählerschrank montiert, misst alle drei Phasen und ist die präziseste Variante – Einbau durch eine Elektrofachkraft. Der Infrarot-Lesekopf wird stattdessen magnetisch auf die optische Schnittstelle deines Stromzählers gesetzt; du brauchst nur die Zähler-PIN vom Netzbetreiber. Für Mietwohnungen ist das oft der einzige praktikable Weg.

Ohne Messgerät läuft das System auch, gibt dann aber nur eine feste Wattzahl ab, die du in der App einstellst. Das funktioniert, lässt aber Ertrag liegen.

Auf einen Blick

Speicherkapazität 2,52 kWh, erweiterbar auf 15,12 kWh (bis 5 Akkus BP2500)
Solareingang bis 4.000 W über 4 MPPT
Einspeisung ins Hausnetz 800 W ab Werk, bis 2.500 W freischaltbar

Akku

Zelltechnologie Lithium-Eisenphosphat (LiFePO₄ / LFP)
Zyklen rund 6.000
Erwartete Lebensdauer etwa 15 Jahre

Hinweis: Solarmodule und Smart Meter sind nicht im Lieferumfang. Der Pro Max ist DC-gekoppelt – die Module werden direkt angeschlossen. Zum Nachrüsten einer Dachanlage mit eigenem Wechselrichter passt der SolarVault 3 Pro Max AC.


Technische Daten: Jackery – Benutzerhandbuch Jackery SolarVault 3 Pro Max (PDF) (enthält die Spezifikationstabelle) (PDF)

Hinweis zur Montage: Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken und Balkonspeichern ist die Montage je nach Einbausituation selbst möglich. Arbeiten an der festen Elektroinstallation – etwa ein Smart Meter im Zählerschrank oder eine Einspeisesteckdose – gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.

Fragen zum Artikel oder zur Bestellung?

In unseren FAQs findest du Antworten auf die häufigsten Fragen – schnell und übersichtlich.

Sollte dennoch etwas offen sein, steht dir unser Kundenservice jederzeit persönlich zur Verfügung.

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FAQs

Mehr Antworten findest du auf unserer FAQ-Seite.

Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage für Balkon, Terrasse, Garten oder Garage. Sie wird über eine normale Haushaltssteckdose ans Hausnetz angeschlossen. Der Speicher nimmt den Strom auf, den du tagsüber nicht sofort verbrauchst, und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Ohne Speicher muss der Solarstrom in dem Moment verbraucht werden, in dem er entsteht – was übrig bleibt, fließt ins Netz, in der Regel ohne Vergütung. Genau deshalb hebt ein Speicher den Anteil, den du selbst nutzt, und damit die Ersparnis.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden aus unserem Logistiklager in Deutschland. Insgesamt solltest du mit 1–14 Werktagen ab Bestelleingang rechnen. Module, Speicher und Komplettsets gehen per Spedition; die meldet sich vor der Zustellung bei dir und stimmt einen Liefertermin ab. Versandkosten nach Gewicht: Paket ab 4,90 €, Spedition ab 99 € innerhalb Deutschlands (Österreich ab 9,90 € bzw. 99 €). Die vollständige Tabelle steht in unseren Versandbedingungen, der genaue Betrag wird vor dem Bestellabschluss angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken nicht: Module aufstellen, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose – eine Anleitung liegt bei. Anders sieht es bei größeren Anlagen aus. Hybrid-Wechselrichter, Hochvolt-Speicher, Notstromumschaltungen und alles, was fest im Verteiler verdrahtet wird, gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Sie übernimmt auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist in jedem Fall Pflicht.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Das hängt an drei Dingen: wie viel Strom deine Anlage erzeugt (Ausrichtung, Neigung, Verschattung), wie viel davon du selbst verbrauchst statt es ins Netz zu schicken, und was du pro Kilowattstunde bezahlst. Ein Speicher hebt vor allem den zweiten Punkt deutlich an, weil der Mittagsstrom abends nutzbar bleibt. Wer dir ohne Blick auf deinen Balkon und dein Verbrauchsprofil eine exakte Zahl nennt, rät. Schreib uns – wir rechnen es mit deinen Werten durch.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Ohne Speicher fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Für Balkonkraftwerke gibt es dafür in der Regel keine Vergütung – der Strom ist damit verschenkt. Mit Speicher wandert der Überschuss zuerst in die Batterie und steht abends wieder zur Verfügung. Viele Geräte lassen sich zusätzlich auf Nulleinspeisung stellen: Dann geben sie gar nichts erst ans Netz ab, sondern regeln ihre Leistung auf deinen tatsächlichen Verbrauch herunter.

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