Produktbeschreibung

Fronius Symo GEN24 12.0 Plus-SC – 12 kW für große Dächer und hohen Eigenverbrauch

Die 12-kW-Ausführung ist das größte Gerät der Symo-GEN24-SC-Reihe. Sie ist gedacht für Dächer, auf denen 15 bis 18 kWp Modulleistung Platz finden, und für Haushalte, die diesen Ertrag auch abnehmen – Wärmepumpe, Elektroauto, Werkstatt, Klimatisierung oder ein kleiner Gewerbebetrieb im Haus.

Wie alle GEN24 Plus ist das Gerät ein Hybrid-Wechselrichter: Solareingang und Batterieanbindung stecken in einem Gehäuse. Der Speicher hängt auf der Gleichstromseite direkt am Wechselrichter, wodurch eine Umwandlungsstufe entfällt und kein zweites Gerät an die Wand muss.

Das Kürzel SC bezeichnet die Ausführung mit integrierter Lichtbogenerkennung. Die Arc Guard Technology überwacht die DC-Seite auf Störlichtbögen – Funkenstrecken an gealterten Steckverbindern oder beschädigten Leitungen – und trennt die Anlage im Fehlerfall ab. Bei großen Modulfeldern mit vielen Steckverbindungen ist das ein Argument, das mit der Anlagengröße wächst.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • 12.000 W dreiphasige Ausgangsleistung, nominal 17,4 A je Phase bei 400 V
  • Bis 18.000 Wp Modulleistung anschließbar – das größte Dach der Baureihe
  • MPPT1 nimmt bis 14.000 Wp auf, MPPT2 bis 9.000 Wp – ideal für eine große Haupt- und eine kleinere Nebenfläche
  • Arc Guard Technology zur Lichtbogenerkennung ab Werk integriert
  • PV Point serienmäßig: bis 3.000 VA einphasiger Notstrom, auch ohne Batterie
  • Full Backup optional: 12.000 VA dreiphasig, Umschaltung in rund 10 Sekunden
  • 98,2 % maximaler Wirkungsgrad, 97,9 % europäischer Wirkungsgrad
  • IP66, −25 bis +60 °C, Innen- und Außenmontage zulässig

Die beiden Tracker sind unterschiedlich groß – das ist wichtig

Beim 12.0er sind die beiden MPP-Tracker – die Regelungen, die für jeden Modulstrang den optimalen Arbeitspunkt suchen – unterschiedlich stark: MPPT1 verkraftet 28 A und bis 14.000 Wp bei zwei DC-Anschlusspaaren, MPPT2 dagegen 14 A und bis 9.000 Wp an einem Paar. Die größere Dachfläche gehört also auf MPPT1. Wer beide Flächen gleich groß auslegt, verschenkt Leistung – ein Fehler, der sich später nur mit Umverkabeln korrigieren lässt.

Zusammen sind bis zu 18.000 Wp zulässig, die maximal nutzbare Gleichstromleistung liegt bei 12.360 W. Diese Überdimensionierung um den Faktor 1,5 ist gewollt: Sie bringt in den Morgen-, Abend- und Winterstunden mehr nutzbaren Ertrag, als an den wenigen Spitzenmittagen durch Abregeln verloren geht.

Notstrom in zwei Ausbaustufen

Der PV Point ist serienmäßig eingebaut: eine separate einphasige Notstromleitung mit bis zu 3.000 VA, auf die der Wechselrichter bei Netzausfall nach rund 15 Sekunden umschaltet. Sie versorgt genau die Verbraucher, die an ihr hängen – nicht das Haus. Und sie muss bei der Installation verlegt und im Verteiler getrennt abgesichert werden.

Beim Full Backup läuft das gesamte Hausnetz dreiphasig weiter, mit bis zu 12.000 VA und 4.225 VA je Phase, Umschaltzeit rund 10 Sekunden. Nötig sind dafür Backup Controller und Backup Switch im Schaltschrank. Gerade bei einer Anlage dieser Größe lohnt es sich, diese Frage vor dem Umbau des Zählerschranks zu klären.

Batterie: die Grenze liegt bei 11.682 W

Batterieseitig arbeitet das Gerät mit 160 bis 700 V und maximal 22 A. Die maximale Lade- und Entladeleistung beträgt 11.682 W – etwas weniger als die 12.360 W auf der Solarseite. Wer eine Fronius Reserva 15.8 anschließt, deren Zellen bis 16,38 kW könnten, wird also vom Wechselrichter begrenzt. Das ist normal und kein Defekt, sollte aber in die Auslegung einfließen.

Freigegeben sind Fronius Reserva, BYD Battery-Box HVS/HVM und HVS+/HVM+ sowie LG FLEX. Für die Eigenverbrauchssteuerung gehört zusätzlich ein Smart Meter in den Zählerschrank; er wird über eine der beiden RS485-Schnittstellen angebunden, an denen auch Batterie und Fronius Ohmpilot hängen können.

Montage, Netzbetreiber und Elektrofachkraft

IP66 und der Bereich von −25 bis +60 °C erlauben die Außenmontage; die aktive Kühlung erreicht bis zu 47 dB(A). Mit 22,8 kg ist die Wandmontage zu zweit sinnvoll – das Gehäuse ist trotz der höheren Leistung genauso groß wie bei den 6- und 10-kW-Modellen.

Anschluss und Inbetriebnahme sind ausschließlich Sache einer Elektrofachkraft. Anlagen dieser Größe werden vom Netzbetreiber genauer geprüft: Anmeldung vor Inbetriebnahme, Nachweis der Konformität nach VDE AR-N 4105 und Eintrag im Marktstammdatenregister sind Pflicht. Für die Einspeisesteuerung lässt sich ein Rundsteuerempfänger über die sechs digitalen Eingänge beziehungsweise Ein-/Ausgänge einbinden.


Technische Daten: Fronius – Datenblatt Fronius Symo GEN24 SC & GEN24 Plus SC 3.0 - 12.0 kW (DE) (PDF)

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FAQs

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Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage für Balkon, Terrasse, Garten oder Garage. Sie wird über eine normale Haushaltssteckdose ans Hausnetz angeschlossen. Der Speicher nimmt den Strom auf, den du tagsüber nicht sofort verbrauchst, und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Ohne Speicher muss der Solarstrom in dem Moment verbraucht werden, in dem er entsteht – was übrig bleibt, fließt ins Netz, in der Regel ohne Vergütung. Genau deshalb hebt ein Speicher den Anteil, den du selbst nutzt, und damit die Ersparnis.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden aus unserem Logistiklager in Deutschland. Insgesamt solltest du mit 1–14 Werktagen ab Bestelleingang rechnen. Module, Speicher und Komplettsets gehen per Spedition; die meldet sich vor der Zustellung bei dir und stimmt einen Liefertermin ab. Versandkosten nach Gewicht: Paket ab 4,90 €, Spedition ab 99 € innerhalb Deutschlands (Österreich ab 9,90 € bzw. 99 €). Die vollständige Tabelle steht in unseren Versandbedingungen, der genaue Betrag wird vor dem Bestellabschluss angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken nicht: Module aufstellen, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose – eine Anleitung liegt bei. Anders sieht es bei größeren Anlagen aus. Hybrid-Wechselrichter, Hochvolt-Speicher, Notstromumschaltungen und alles, was fest im Verteiler verdrahtet wird, gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Sie übernimmt auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist in jedem Fall Pflicht.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Das hängt an drei Dingen: wie viel Strom deine Anlage erzeugt (Ausrichtung, Neigung, Verschattung), wie viel davon du selbst verbrauchst statt es ins Netz zu schicken, und was du pro Kilowattstunde bezahlst. Ein Speicher hebt vor allem den zweiten Punkt deutlich an, weil der Mittagsstrom abends nutzbar bleibt. Wer dir ohne Blick auf deinen Balkon und dein Verbrauchsprofil eine exakte Zahl nennt, rät. Schreib uns – wir rechnen es mit deinen Werten durch.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Ohne Speicher fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Für Balkonkraftwerke gibt es dafür in der Regel keine Vergütung – der Strom ist damit verschenkt. Mit Speicher wandert der Überschuss zuerst in die Batterie und steht abends wieder zur Verfügung. Viele Geräte lassen sich zusätzlich auf Nulleinspeisung stellen: Dann geben sie gar nichts erst ans Netz ab, sondern regeln ihre Leistung auf deinen tatsächlichen Verbrauch herunter.

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