Produktbeschreibung

Deye BOS-A Rack 11 – das Gestell für zehn BOS-A-Module und die Hochvolt-Steuerbox

Die Batteriemodule der BOS-A-Serie sind Einschübe. Sie haben keine eigenen Füße, keine eigene Rückwand und keine Möglichkeit, sich zu stapeln. Das Rack ist der Teil, der aus einzelnen Modulen einen Batteriestrang macht: Es trägt die Last, hält die Einbauebenen im richtigen Abstand und gibt der Verkabelung zwischen den Modulen einen definierten Weg.

Das BOS-A Rack 11 ist die kompakte Baugröße dieser Serie. Es bietet Platz für zehn Batteriemodule und zusätzlich eine Steuerbox für den Hochvolt-Batteriecluster. Bei 610 mm Breite und 610 mm Tiefe steht es auf einer knappen Drittel-Quadratmeter-Grundfläche und ist mit 1.900 mm Höhe niedrig genug für Räume, in denen die höhere Variante nicht mehr aufgerichtet werden kann.

Braucht die Anlage mehr als zehn Module, gibt es zwei Wege: das höhere BOS-A Rack 14 für dreizehn Module – oder zwei Rack-11-Gestelle nebeneinander, die zusammen 21 Module und die Steuerbox aufnehmen und damit die größte dokumentierte BOS-A-Ausbaustufe abbilden.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • Platz für zehn BOS-A-Batteriemodule plus eine Steuerbox im selben Gestell
  • Mit 1.900 mm Bauhöhe auch in niedrigeren Technikräumen aufstellbar
  • Grundfläche von nur 610 × 610 mm
  • Leergewicht von rund 47 kg – vor dem Bestücken noch gut zu bewegen
  • Als Doppelaufstellung erweiterbar: zwei Racks nehmen 21 Module und die Steuerbox auf
  • Definierte Einbauebenen im 3U-Raster für die BOS-A-Einschübe
  • Bis zu 16 Batterieracks lassen sich zu einer Anlage parallel schalten
  • Freistehende Rack-Montage, keine Wandbefestigung nötig

Wie viel Kapazität am Ende im Gestell steht

Jedes BOS-A Pack 7.68 liefert 7,68 kWh. Zehn Module ergeben also 76,8 kWh Systemenergie, von denen bei der empfohlenen Entladetiefe von 90 Prozent gut neun Zehntel nutzbar sind. Die Strangspannung wächst mit: Jedes Modul steuert 38,4 V bei, zehn Module kommen damit auf 384 V Nennspannung.

Diese Spannung ist der Punkt, an dem die Auslegung entschieden wird. Der Wechselrichter nimmt einen Batteriestrang nur an, wenn dessen Spannung in sein Batteriefenster fällt. Das PCS-Modul SUN-100K-PCSL01HP3 arbeitet zum Beispiel mit 630 bis 1.000 V und braucht deshalb einen deutlich höheren Ausbau – dafür ist die Doppelaufstellung mit 21 Modulen und 806,4 V gedacht. Kläre also zuerst, welcher Wechselrichter zum Einsatz kommt, und leite daraus die Modulzahl und die Rack-Konfiguration ab.

Gewicht: die Zahl, mit der du planen musst

Das leere Gestell wiegt rund 47 kg. Entscheidend ist aber die Last im Vollausbau, denn jedes Batteriemodul bringt rund 70 kg mit. Deye gibt für ein BOS-A-System in der 610 × 610 × 1.900 mm großen Bauform ein Komplettgewicht von etwa 525 kg an. Die Doppelaufstellung aus zwei Racks liegt bei rund 1.501 kg.

Das sind Punktlasten, die nicht jeder Boden trägt. Prüfe die Tragfähigkeit vor der Aufstellung – bei schwimmendem Estrich, Hohlraumböden und in Obergeschossen grundsätzlich, im Zweifel mit einem Statiker. Und plane das Einsetzen der Module realistisch: 70 kg auf 1,80 m Höhe sind ein Fall für zwei Personen und eine Hebehilfe.

Was nicht dabei ist

Das Rack ist ein reines Gestell. Weder Batteriemodule noch die Steuerbox BOS-A PDU-2 sind enthalten, ebenso wenig der Wechselrichter oder das PCS-Modul. Die Verbindungskabel zwischen den Modulen und zur Steuerbox liegen den jeweiligen Komponenten bei, nicht dem Rack.

Aufstellort und rechtlicher Rahmen

Die BOS-A-Komponenten haben die Schutzart IP20: Schutz gegen Fremdkörper ab 12 mm, kein Schutz gegen Wasser. Das Gestell gehört in einen trockenen Innenraum bei 5 bis 85 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit und bis 3.000 m über NN. Geladen werden darf zwischen 0 und 55 °C, entladen ab −20 °C – in einem unbeheizten Raum liefert der Speicher im Winter also noch, nimmt aber keine Energie mehr auf.

Aufbau, Verkabelung, Erdung des Gestells und Inbetriebnahme sind ausschließlich Sache einer Elektrofachkraft; im Vollausbau liegen mehrere hundert Volt Gleichspannung an. Der Speicher ist beim Netzbetreiber nach VDE-AR-N 4105 anzumelden und im Marktstammdatenregister einzutragen.

Auf einen Blick

Bauart freistehendes Batterierack, 3U-Raster
Aufnahmekapazität 10 Batteriemodule und 1 Steuerbox für den Hochvolt-Batteriecluster
Abmessungen (B × T × H) 610 × 610 × 1.900 mm
Gewicht (leer) ca. 47 kg
Passend zu BOS-A Pack 7.68 und BOS-A PDU-2

Technische Daten: Deye – Datenblatt BOS-A Serie inkl. Zubehör (BOS-A-Pack7.68, BOS-A-PDU-2, BOS-A-Rack11, BOS-A-Rack14) (PDF)

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FAQs

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Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage für Balkon, Terrasse, Garten oder Garage. Sie wird über eine normale Haushaltssteckdose ans Hausnetz angeschlossen. Der Speicher nimmt den Strom auf, den du tagsüber nicht sofort verbrauchst, und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Ohne Speicher muss der Solarstrom in dem Moment verbraucht werden, in dem er entsteht – was übrig bleibt, fließt ins Netz, in der Regel ohne Vergütung. Genau deshalb hebt ein Speicher den Anteil, den du selbst nutzt, und damit die Ersparnis.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden aus unserem Logistiklager in Deutschland. Insgesamt solltest du mit 1–14 Werktagen ab Bestelleingang rechnen. Module, Speicher und Komplettsets gehen per Spedition; die meldet sich vor der Zustellung bei dir und stimmt einen Liefertermin ab. Versandkosten nach Gewicht: Paket ab 4,90 €, Spedition ab 99 € innerhalb Deutschlands (Österreich ab 9,90 € bzw. 99 €). Die vollständige Tabelle steht in unseren Versandbedingungen, der genaue Betrag wird vor dem Bestellabschluss angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken nicht: Module aufstellen, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose – eine Anleitung liegt bei. Anders sieht es bei größeren Anlagen aus. Hybrid-Wechselrichter, Hochvolt-Speicher, Notstromumschaltungen und alles, was fest im Verteiler verdrahtet wird, gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Sie übernimmt auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist in jedem Fall Pflicht.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Das hängt an drei Dingen: wie viel Strom deine Anlage erzeugt (Ausrichtung, Neigung, Verschattung), wie viel davon du selbst verbrauchst statt es ins Netz zu schicken, und was du pro Kilowattstunde bezahlst. Ein Speicher hebt vor allem den zweiten Punkt deutlich an, weil der Mittagsstrom abends nutzbar bleibt. Wer dir ohne Blick auf deinen Balkon und dein Verbrauchsprofil eine exakte Zahl nennt, rät. Schreib uns – wir rechnen es mit deinen Werten durch.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Ohne Speicher fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Für Balkonkraftwerke gibt es dafür in der Regel keine Vergütung – der Strom ist damit verschenkt. Mit Speicher wandert der Überschuss zuerst in die Batterie und steht abends wieder zur Verfügung. Viele Geräte lassen sich zusätzlich auf Nulleinspeisung stellen: Dann geben sie gar nichts erst ans Netz ab, sondern regeln ihre Leistung auf deinen tatsächlichen Verbrauch herunter.

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