Produktbeschreibung

Jackery SolarVault 3 Pro – 4.000 W Solar an einem Balkonspeicher

Der übliche Balkonspeicher nimmt 1.000 bis 2.000 W Solarleistung auf. Der SolarVault 3 Pro nimmt 4.000 W – verteilt auf vier getrennte Regler. Das ist der Grund, dieses Gerät zu kaufen: Du kannst eine Garagenwand, ein Carport oder eine große Terrassenfläche voll belegen, ohne dass der Speicher zum Nadelöhr wird.

Wechselrichter, Akku und Steuerung sitzen in einem Gehäuse. Du schraubst die Module an, steckst sie per MC4 in die Seite des Geräts und das Netzkabel in eine Steckdose. Eine Elektrofachkraft brauchst du dafür nicht.

Das Grundgerät speichert 2,52 kWh – genug für die abendliche Grundlast aus Kühlschrank, Router, Licht und Fernseher. Reicht das nicht, stapelst du bis zu fünf Erweiterungsakkus BP2500 darauf und kommst auf 15,12 kWh. Die Module verbinden sich über Kontakte, ohne ein einziges Kabel.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • Vier getrennte Solareingänge für bis zu 4.000 W – auch große Modulflächen werden voll genutzt
  • Wechselrichter, Speicher und Steuerung in einem Gerät, du brauchst nur noch Module
  • Von 2,52 auf 15,12 kWh erweiterbar, Akkus werden kabellos aufgesteckt
  • Eigener Notstromausgang ist eingebaut, kein Zusatzgerät und keine Umschaltbox nötig
  • Eingebautes Aerosol-Löschsystem – reagiert autark, falls eine Zelle kritisch heiß wird
  • Display am Gerät zeigt Ladezustand und Leistung, auch ohne Handy in der Hand
  • Läuft ohne Cloud-Zwang und lässt sich über einen Infrarot-Lesekopf am Zähler nachrüsten – auch als Mieter
  • Passiv gekühlt und damit unter 30 dB – vor dem Schlafzimmerfenster kein Problem
  • IP65 und Betrieb von −20 bis 55 °C, ganzjährig draußen
  • 10 Jahre Herstellergarantie

Vier MPPT – der eigentliche Unterschied

Ein MPPT-Regler sucht laufend den Arbeitspunkt, an dem ein Solarmodul die meiste Leistung abgibt. Dieser Punkt verschiebt sich ständig, je nach Sonnenstand, Temperatur und Schatten.

Hängen alle Module an einem gemeinsamen Regler, bestimmt das schwächste Modul das Ergebnis für alle. Ein Schatten vom Geländerpfosten oder vom Nachbarhaus zieht dann die ganze Gruppe nach unten. Der SolarVault 3 Pro regelt vier Modulgruppen unabhängig, jede bis 1.000 W. Du kannst die Gruppen sogar in verschiedene Himmelsrichtungen ausrichten – zwei nach Osten, zwei nach Westen – und den Ertrag über den Tag verteilen statt ihn mittags zu bündeln.

800 W, 1.200 W und 2.300 W – drei Zahlen, die nicht dasselbe bedeuten

Das wird oft verwechselt, deshalb hier sauber getrennt:

  • 800 W gibt das Gerät ab Werk ins Hausnetz ab. Das ist die deutsche Grenze für Steckersolargeräte. In dieser Einstellung reicht die Anmeldung im Marktstammdatenregister, die du selbst erledigst.
  • 1.200 W sind per App freischaltbar – aber nur bei fester Installation und mit Zustimmung des Netzbetreibers. Das ist Sache einer Elektrofachkraft.
  • 2.300 W ist die Bypass-Leistung am Notstromausgang. Sie hat mit der Einspeisegrenze nichts zu tun, weil dieser Strom nie ins Hausnetz gelangt – er geht direkt in das Gerät, das du dort angesteckt hast.

Notstrom: was bei einem Stromausfall wirklich passiert

Fällt das Netz aus, schaltet der SolarVault in unter 20 Millisekunden auf seinen Notstromausgang um und liefert dort 1.200 W.

Wichtig zu verstehen: Dein Hausnetz bleibt bei einem Stromausfall trotzdem dunkel. Strom bekommen ausschließlich die Geräte, die du direkt an diesem Ausgang angeschlossen hast. Wenn dir das im Ernstfall wichtig ist, steckst du sie also schon vorher dort an.

Interessanter ist der Ausgang im Normalbetrieb: Solange Netz anliegt, reicht er bis zu 2.300 W durch – das nennt man Bypass. Waschmaschine und Trockner können dort direkt hängen und mit dem Strom vom Mittag laufen, ohne dass die 800-W-Einspeisegrenze im Weg steht.

Smart Meter: zwei Wege, einer davon ohne Eingriff in die Hauselektrik

Der Smart Meter für die Hutschiene wird im Zählerschrank montiert, misst über Stromwandler alle drei Phasen und ist die präziseste Variante. Er muss von einer Elektrofachkraft eingebaut werden.

Der Infrarot-Lesekopf wird einfach magnetisch auf die optische Schnittstelle deines Stromzählers gesetzt. Kein Aufschrauben, kein Handwerker – du brauchst nur die PIN deines Zählers vom Netzbetreiber. Für Mietwohnungen ist das oft die einzige praktikable Lösung.

Ohne Messgerät läuft das System auch, gibt dann aber nur eine feste Wattzahl ab, die du in der App einstellst – etwa konstant 150 W für die Grundlast. Das funktioniert, lässt aber Ertrag liegen.

Hinweis: Solarmodule und Smart Meter sind nicht im Lieferumfang. Der SolarVault 3 Pro ist DC-gekoppelt – die Module werden direkt angeschlossen. Zum Nachrüsten einer Dachanlage, die schon einen eigenen Wechselrichter hat, passt der SolarVault 3 Pro Max AC.


Technische Daten: Jackery – Benutzerhandbuch Jackery SolarVault 3 Pro (PDF) (enthält die Spezifikationstabelle) (PDF)

Hinweis zur Montage: Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken und Balkonspeichern ist die Montage je nach Einbausituation selbst möglich. Arbeiten an der festen Elektroinstallation – etwa ein Smart Meter im Zählerschrank oder eine Einspeisesteckdose – gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.

Fragen zum Artikel oder zur Bestellung?

In unseren FAQs findest du Antworten auf die häufigsten Fragen – schnell und übersichtlich.

Sollte dennoch etwas offen sein, steht dir unser Kundenservice jederzeit persönlich zur Verfügung.

Mehr über Solfuerza

Auf unserem YouTube-Kanal findest du Videos rund um Mini-Solaranlagen – von Produktneuheiten bis zu praxisnahen Tipps für Montage und Betrieb.

FAQs

Mehr Antworten findest du auf unserer FAQ-Seite.

Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage für Balkon, Terrasse, Garten oder Garage. Sie wird über eine normale Haushaltssteckdose ans Hausnetz angeschlossen. Der Speicher nimmt den Strom auf, den du tagsüber nicht sofort verbrauchst, und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Ohne Speicher muss der Solarstrom in dem Moment verbraucht werden, in dem er entsteht – was übrig bleibt, fließt ins Netz, in der Regel ohne Vergütung. Genau deshalb hebt ein Speicher den Anteil, den du selbst nutzt, und damit die Ersparnis.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden aus unserem Logistiklager in Deutschland. Insgesamt solltest du mit 1–14 Werktagen ab Bestelleingang rechnen. Module, Speicher und Komplettsets gehen per Spedition; die meldet sich vor der Zustellung bei dir und stimmt einen Liefertermin ab. Versandkosten nach Gewicht: Paket ab 4,90 €, Spedition ab 99 € innerhalb Deutschlands (Österreich ab 9,90 € bzw. 99 €). Die vollständige Tabelle steht in unseren Versandbedingungen, der genaue Betrag wird vor dem Bestellabschluss angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken nicht: Module aufstellen, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose – eine Anleitung liegt bei. Anders sieht es bei größeren Anlagen aus. Hybrid-Wechselrichter, Hochvolt-Speicher, Notstromumschaltungen und alles, was fest im Verteiler verdrahtet wird, gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Sie übernimmt auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist in jedem Fall Pflicht.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Das hängt an drei Dingen: wie viel Strom deine Anlage erzeugt (Ausrichtung, Neigung, Verschattung), wie viel davon du selbst verbrauchst statt es ins Netz zu schicken, und was du pro Kilowattstunde bezahlst. Ein Speicher hebt vor allem den zweiten Punkt deutlich an, weil der Mittagsstrom abends nutzbar bleibt. Wer dir ohne Blick auf deinen Balkon und dein Verbrauchsprofil eine exakte Zahl nennt, rät. Schreib uns – wir rechnen es mit deinen Werten durch.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Ohne Speicher fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Für Balkonkraftwerke gibt es dafür in der Regel keine Vergütung – der Strom ist damit verschenkt. Mit Speicher wandert der Überschuss zuerst in die Batterie und steht abends wieder zur Verfügung. Viele Geräte lassen sich zusätzlich auf Nulleinspeisung stellen: Dann geben sie gar nichts erst ans Netz ab, sondern regeln ihre Leistung auf deinen tatsächlichen Verbrauch herunter.

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