Produktbeschreibung

HUAWEI SUN2000-6KTL-M1 HC – 6 kW dreiphasig, ausgelegt für Module mit hohem Strom

Moderne Solarmodule mit großformatigen Zellen liefern weniger Spannung und dafür deutlich mehr Strom als die Module von vor ein paar Jahren. Ältere Wechselrichter kommen damit an ihre Eingangsgrenze – nicht wegen der Leistung, sondern wegen des Kurzschlussstroms. Genau dafür gibt es diese Hochstromversion (HC, High Current) der M1-Reihe.

Der SUN2000-6KTL-M1 HC nimmt je MPP-Tracker 13,5 A Betriebsstrom und bis zu 19,5 A Kurzschlussstrom auf. Damit passen aktuelle Module ohne Verrenkungen bei der Stringplanung. Technisch ist er ansonsten der bekannte M1: dreiphasig, 6 kW Nennleistung, zwei Tracker, mit Batterieschnittstelle.

Er eignet sich für Dachanlagen bis rund 9 kWp – also ein gut belegtes Satteldach im Einfamilienhaus. Wer neu plant und moderne Module verbaut, sollte diese Variante der Standardausführung vorziehen.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • 13,5 A je MPPT und 19,5 A Kurzschlussstrom – passend zu aktuellen Hochstrommodulen
  • 6.000 W Nennleistung und 6.600 VA Scheinleistung, dreiphasiger Anschluss
  • Bis 9.000 Wp Modulleistung an zwei getrennten MPP-Trackern
  • 98,6 % maximaler und 97,7 % europäischer Wirkungsgrad
  • Batterieschnittstelle ab Werk – HUAWEI Smart String ESS von 5 bis 30 kWh
  • AFCI-Lichtbogenerkennung und Überspannungsschutz Typ II auf DC und AC eingebaut
  • PID-Recovery gegen Moduldegradation bei p-Typ-Modulen
  • IP65, −25 bis +60 °C, lüfterlose Konvektionskühlung
  • 17 kg Gewicht – eine Person kann das Gerät montieren

Was die Hochstromversion praktisch ändert

Der Kurzschlussstrom ist der Strom, den ein Modul liefert, wenn seine Anschlüsse kurzgeschlossen sind – er ist der höchste Strom, mit dem ein Wechselrichtereingang rechnen muss. Die Standardversion der M1-Reihe erlaubt 15 A, die HC-Version 19,5 A. Zwischen diesen beiden Werten liegen viele der Module, die heute verkauft werden.

Für dich heißt das: Du bist bei der Modulwahl freier und musst keine Stränge künstlich aufteilen, nur um unter der Stromgrenze zu bleiben. Der Spannungsbereich bleibt gleich – 140 bis 980 V im Betrieb, Start ab 200 V, absolute Obergrenze 1.100 V.

Speicher am eigenen Gleichstromeingang

Der Wechselrichter kann eine HUAWEI Smart String ESS zwischen 5 und 30 kWh direkt aufnehmen; es braucht kein zweites Gerät für den Speicher. Der Batteriekreis arbeitet mit 600 bis 980 Volt Gleichspannung bei bis zu 16,7 A. Geladen wird mit bis zu 10.000 W, entladen mit bis zu 6.600 W.

Das Laden aus dem Netz ist freigegeben. In Verbindung mit einem dynamischen Stromtarif kannst du damit auch günstige Nachtstunden in den Speicher holen und nicht nur Sonnenstrom. Speicher und Batteriekabel sind nicht im Lieferumfang.

Notstrom: was die Backup Box B1 leisten kann

Für Notstrom sieht Huawei bei der M1-Reihe die Backup Box – B1 vor. Sie stellt bis zu 3.300 VA bei 220 bis 230 V und maximal 15 A bereit, also einen einphasigen Kreis. Kühlschrank, Heizungssteuerung, Router und Licht laufen damit weiter; das komplette dreiphasige Hausnetz einschließlich Wärmepumpe oder Herd bekommst du damit nicht versorgt.

Wer eine echte Ersatzversorgung für das ganze Haus will, sollte sich die MAP0-Reihe mit der SmartGuard-Box ansehen. Die Backup Box gehört nicht zum Lieferumfang, und der Notstromkreis muss im Verteiler getrennt aufgebaut und abgesichert werden – das plant die Elektrofachkraft mit ein.

Ohne Smart Meter kein Eigenverbrauchsmanagement

Damit der Wechselrichter weiß, wie viel Strom das Haus gerade zieht und wie viel ins Netz geht, gehört ein Smart Meter in den Zählerschrank – zum Beispiel der Huawei DTSU666-H, angebunden über RS485. Ohne diese Messung lädt der Speicher nicht überschussgeführt, und eine vom Netzbetreiber geforderte Einspeisebegrenzung lässt sich nicht umsetzen.

Für Ertragsdaten und Fernwartung in der FusionSolar-App wird der Smart Dongle-WLAN-FE aufgesteckt. Das im Gerät integrierte WLAN reicht für die Inbetriebnahme, nicht für den dauerhaften Betrieb im Portal. Ein Eingang für einen Rundsteuerempfänger ist vorhanden.

Auf einen Blick

Nennleistung 6.000 W
Max. Scheinleistung 6.600 VA
Max. Ausgangsstrom 10,1 A

Eingang PV (Hochstromversion)

MPP-Tracker 2, je 1 String
Max. Eingangsstrom je MPPT 13,5 A
Max. Kurzschlussstrom 19,5 A

Batterie und Notstrom

Kompatible Batterie HUAWEI Smart String ESS 5 – 30 kWh
Betriebsspannungsbereich 600 – 980 V
Max. Betriebsstrom 16,7 A

Hinweis: Batteriespeicher, Smart Meter, Smart Dongle und Backup Box B1 sind nicht im Lieferumfang. Achte beim Bestellen darauf, dass du wirklich die HC-Variante brauchst – für Module unter 15 A Kurzschlussstrom genügt die Standardausführung. Montage und Anschluss gehören zu einer Elektrofachkraft, die Anlage ist beim Netzbetreiber anzumelden und im Marktstammdatenregister einzutragen.


Technische Daten: Huawei – Datenblatt SUN2000-3-10KTL-M1 (Hochstromversion) (PDF)

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FAQs

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Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage für Balkon, Terrasse, Garten oder Garage. Sie wird über eine normale Haushaltssteckdose ans Hausnetz angeschlossen. Der Speicher nimmt den Strom auf, den du tagsüber nicht sofort verbrauchst, und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Ohne Speicher muss der Solarstrom in dem Moment verbraucht werden, in dem er entsteht – was übrig bleibt, fließt ins Netz, in der Regel ohne Vergütung. Genau deshalb hebt ein Speicher den Anteil, den du selbst nutzt, und damit die Ersparnis.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden aus unserem Logistiklager in Deutschland. Insgesamt solltest du mit 1–14 Werktagen ab Bestelleingang rechnen. Module, Speicher und Komplettsets gehen per Spedition; die meldet sich vor der Zustellung bei dir und stimmt einen Liefertermin ab. Versandkosten nach Gewicht: Paket ab 4,90 €, Spedition ab 99 € innerhalb Deutschlands (Österreich ab 9,90 € bzw. 99 €). Die vollständige Tabelle steht in unseren Versandbedingungen, der genaue Betrag wird vor dem Bestellabschluss angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken nicht: Module aufstellen, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose – eine Anleitung liegt bei. Anders sieht es bei größeren Anlagen aus. Hybrid-Wechselrichter, Hochvolt-Speicher, Notstromumschaltungen und alles, was fest im Verteiler verdrahtet wird, gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Sie übernimmt auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist in jedem Fall Pflicht.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Das hängt an drei Dingen: wie viel Strom deine Anlage erzeugt (Ausrichtung, Neigung, Verschattung), wie viel davon du selbst verbrauchst statt es ins Netz zu schicken, und was du pro Kilowattstunde bezahlst. Ein Speicher hebt vor allem den zweiten Punkt deutlich an, weil der Mittagsstrom abends nutzbar bleibt. Wer dir ohne Blick auf deinen Balkon und dein Verbrauchsprofil eine exakte Zahl nennt, rät. Schreib uns – wir rechnen es mit deinen Werten durch.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Ohne Speicher fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Für Balkonkraftwerke gibt es dafür in der Regel keine Vergütung – der Strom ist damit verschenkt. Mit Speicher wandert der Überschuss zuerst in die Batterie und steht abends wieder zur Verfügung. Viele Geräte lassen sich zusätzlich auf Nulleinspeisung stellen: Dann geben sie gar nichts erst ans Netz ab, sondern regeln ihre Leistung auf deinen tatsächlichen Verbrauch herunter.

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