Produktbeschreibung

AIKO Neostar 2S+ 500 W – Full-Black-Glas-Glas-Modul für kleine Dächer

Die meisten Dächer sind kleiner, als die gewünschte Anlagengröße es bräuchte. Gauben, Kamin und Abstandsflächen fressen die Fläche auf – am Ende entscheidet, wie viele Kilowatt zwischen Traufe und First passen.

Genau dafür ist das Neostar 2S+ (A500-MAH60Db) gebaut: 500 Watt auf 1.954 × 1.134 mm, also gut 225 Watt pro Quadratmeter. Möglich macht das die ABC-Zelltechnologie (All Back Contact) – sämtliche elektrischen Kontakte liegen auf der Rückseite der Zelle, die Vorderseite ist frei von Leiterbahnen. Nichts verschattet die aktive Fläche, das Modul kommt auf 22,6 Prozent Wirkungsgrad und nebenbei auf eine gleichmäßig schwarze Optik ohne sichtbare Busbars.

Der zweite Punkt ist die Bauweise: zwei Glasscheiben à 2,0 mm statt Glas und Rückseitenfolie. Das Modul altert langsamer, verträgt mehr Last und bekommt deshalb 25 Jahre Produkt- und 30 Jahre Leistungsgarantie.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • 500 Wp auf 2,22 m² – rund 225 W pro Quadratmeter, 22,6 % Modulwirkungsgrad
  • N-Typ-ABC-Zellen ohne Kontakte auf der Vorderseite
  • Doppelglas mit 2,0 + 2,0 mm halbgehärtetem Glas statt Kunststoff-Rückseite
  • Full Black mit schwarz eloxiertem Rahmen, homogen auch aus der Nähe
  • Optimiertes Verhalten bei Teilverschattung, drei Bypass-Dioden in der Anschlussdose
  • Guter Temperaturkoeffizient von −0,26 %/°C – weniger Verlust an heißen Sommertagen

ABC-Zellen: warum die Kontakte auf der Rückseite mehr Ertrag bringen

Bei einem herkömmlichen Modul laufen dünne Metallbahnen über die Vorderseite und leiten den Strom ab. Diese Busbars verschatten einen Teil der aktiven Fläche – Licht, das nie zu Strom wird. Beim ABC-Aufbau sitzen beide Pole auf der Rückseite, die Vorderseite ist eine durchgehende schwarze Fläche. In Zahlen: 500 Watt auf 1,954 × 1,134 m sind rund 225 W pro Quadratmeter; ein Dach für 20 Module trägt damit 10 kWp.

Dazu kommt der Zelltyp: N-Typ-Silizium ist anders dotiert als das ältere P-Typ-Material und leidet praktisch nicht unter lichtinduzierter Degradation. Deshalb verliert das Modul im ersten Jahr höchstens ein Prozent und danach maximal 0,35 Prozent pro Jahr.

Teilverschattung: das eigentliche Argument im Bestandsdach

Kamin, Satellitenschüssel, Nachbarbaum – auf realen Dächern liegt fast immer irgendwann Schatten. AIKO gibt für die ABC-Bauweise ausdrücklich ein optimiertes Verhalten bei Teilverschattung und eine geringere Zelltemperatur im verschatteten Bereich an.

Das ist mehr als eine Ertragsfrage: Eine überhitzte Zelle unter Dauerschatten ist der klassische Ausgangspunkt für einen Hotspot, der das Laminat dauerhaft schädigt. Drei Bypass-Dioden überbrücken zusätzlich betroffene Zellgruppen.

Montage, Statik und Handhabung

Das Modul wiegt 26,5 kg und ist 30 mm dick – für zwei Personen auf dem Dach gut handhabbar, für eine allein nicht. Der Rahmen ist schwarz eloxiertes Aluminium mit vorbereiteten Montagebohrungen; geklemmt wird in den vom Hersteller vorgesehenen Bereichen, sonst gelten die Prüflasten nicht.

Zugelassen sind 5.400 Pa vorne und 2.400 Pa hinten – grob 550 kg pro Quadratmeter, also Schneelast auch in alpinen Lagen, sofern Unterkonstruktion und Dachstuhl das hergeben.

Palettenmengen, Staffeln und Speditionsversand

Verpackt wird ab Werk mit 37 Stück pro Palette – das ist die Grundlage der Staffelvarianten ab 1, ab 6, ab 15 und ab 37 Stück. Eine volle Palette ergibt rechnerisch 18,5 kWp und deckt damit eine komplette Einfamilienhaus-Anlage samt Reserve ab.

Module dieser Größe gehen per Spedition, nicht per Paketdienst. Plane die Anlieferung entsprechend: freie LKW-Zufahrt, ebene Abstellfläche, zwei Personen zum Abladen – eine volle Palette wiegt rund eine Tonne.

Garantie: 25 Jahre auf das Produkt, 30 auf die Leistung

AIKO gibt 25 Jahre Produktgarantie auf Material und Verarbeitung sowie eine lineare Leistungsgarantie über 30 Jahre. Linear heißt: Garantiert wird nicht ein einzelner Stufenwert, sondern für jedes Jahr ein Mindestwert entlang einer Geraden – nach dem ersten Jahr mindestens 99 Prozent, im Jahr 30 noch 88,85 Prozent der Nennleistung.

Entscheidend ist dabei weniger die Laufzeit als die Steigung: 0,35 Prozent Verlust pro Jahr lassen am Ende deutlich mehr übrig als früher übliche Werte. Zertifiziert nach IEC 61215 und IEC 61730, Brandschutz IEC-Klasse A.

Hinweis: Alle elektrischen Werte gelten unter Standard-Testbedingungen (STC: 1.000 W/m², 25 °C, AM 1,5); im realen Betrieb liegen Spannung und Strom darunter. Die Belastungswerte setzen die Montage in den freigegebenen Klemmbereichen voraus. Auslieferung ausschließlich per Spedition; fürs Abladen sind zwei Personen und eine ebene Stellfläche einzuplanen. Wechselrichter, Unterkonstruktion und Verkabelung sind nicht im Lieferumfang.


Technische Daten: AIKO – Datenblatt Neostar 2S+60 Doppelglas-Modul AIKO-A-MAH60Db 495-520 W (DE) (PDF)

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FAQs

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Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist eine steckerfertige Solaranlage für Balkon, Terrasse, Garten oder Garage. Sie wird über eine normale Haushaltssteckdose ans Hausnetz angeschlossen. Der Speicher nimmt den Strom auf, den du tagsüber nicht sofort verbrauchst, und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Ohne Speicher muss der Solarstrom in dem Moment verbraucht werden, in dem er entsteht – was übrig bleibt, fließt ins Netz, in der Regel ohne Vergütung. Genau deshalb hebt ein Speicher den Anteil, den du selbst nutzt, und damit die Ersparnis.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Wir versenden aus unserem Logistiklager in Deutschland. Insgesamt solltest du mit 1–14 Werktagen ab Bestelleingang rechnen. Module, Speicher und Komplettsets gehen per Spedition; die meldet sich vor der Zustellung bei dir und stimmt einen Liefertermin ab. Versandkosten nach Gewicht: Paket ab 4,90 €, Spedition ab 99 € innerhalb Deutschlands (Österreich ab 9,90 € bzw. 99 €). Die vollständige Tabelle steht in unseren Versandbedingungen, der genaue Betrag wird vor dem Bestellabschluss angezeigt.

Brauche ich einen Elektriker, um das Solar-Kit zu installieren?

Bei steckerfertigen Balkonkraftwerken nicht: Module aufstellen, Wechselrichter anschließen, Stecker in die Steckdose – eine Anleitung liegt bei. Anders sieht es bei größeren Anlagen aus. Hybrid-Wechselrichter, Hochvolt-Speicher, Notstromumschaltungen und alles, was fest im Verteiler verdrahtet wird, gehört in die Hände einer Elektrofachkraft. Sie übernimmt auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist in jedem Fall Pflicht.

Wie viel kann ich bei meiner Stromrechnung sparen?

Das hängt an drei Dingen: wie viel Strom deine Anlage erzeugt (Ausrichtung, Neigung, Verschattung), wie viel davon du selbst verbrauchst statt es ins Netz zu schicken, und was du pro Kilowattstunde bezahlst. Ein Speicher hebt vor allem den zweiten Punkt deutlich an, weil der Mittagsstrom abends nutzbar bleibt. Wer dir ohne Blick auf deinen Balkon und dein Verbrauchsprofil eine exakte Zahl nennt, rät. Schreib uns – wir rechnen es mit deinen Werten durch.

Was geschieht mit der Energie, die ich nicht verbrauche?

Ohne Speicher fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Für Balkonkraftwerke gibt es dafür in der Regel keine Vergütung – der Strom ist damit verschenkt. Mit Speicher wandert der Überschuss zuerst in die Batterie und steht abends wieder zur Verfügung. Viele Geräte lassen sich zusätzlich auf Nulleinspeisung stellen: Dann geben sie gar nichts erst ans Netz ab, sondern regeln ihre Leistung auf deinen tatsächlichen Verbrauch herunter.

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